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WanderSächseln in der Schweiz -Kann mich mal jemand kneifen?

Wie ihr ja wisst, bin ich ständig wandernd unterwegs – und meistens in Jugendherbergen untergebracht.  Die Jugendherbergen sind eine Idee „ Made in Germany“ mit 506 Jugendherbergen in Deutschland des Jugendherbergswerk. In jedem Bundesland, in fast jeder Stadt gibt es eine Jugendherberge – so wie auch die Herberge in Bad Schandau/OT Ostrau: In der Sächsischen Schweiz, zentral am Elbsandsteingebirge, nah an der Elbe und den Schrammsteinen. Jetzt aber mal erst der Reihe nach...

Das Elbsandsteingebirge ist ein stark zerklüftetes Felsengebirge im Südosten Deutschlands. Es setzt sich aus dem Nationalpark Sächsische Schweiz  und dem Nationalpark Böhmische Schweiz auf dem Tschechischen Gebiet zusammen. Das vorwiegend aus Sandstein bestehende Gebiet zählt zu den spektakulärsten Wandergebieten Europas. Seine Felsen, Tafelberge, Ebenen, Schluchten und Täler machen es nicht nur für Wanderer zu einem Paradies. Die üppig grünen Wälder und mystische Täler dieser Region sind für Jedermann interessant, da sich auf den Pfaden über luftige Höhen und vorbei an bizarren Felsformationen immer neue, atemberaubende Aussichten bieten und genau da wollte ich SchaWandern.

 

Die Herberge in Bad Schandau bietet direkt vor der Tür hervorragende Wanderungen an, sodass man nach wenigen Gehminuten bereits in der Ferne die Schrammsteine sehen kann.  In Ostrau gibt es einen "Historischen Personenaufzug", der einen direkt nach oben in die Ortschaft katapultiert, man kann aber auch hinauf wandern. Vom Elberadweg erreicht man die Jugendherberge nach einem steilen, aber kurzem Anstieg in Höhe der Postelwitz Fährstelle, die man kostenlos mit den Touriticket nutzen kann. Die Tour Nr. 28 und die Tour Etappe 6 des Malerwegs (abgekürzt bei Bad Schandau) aus dem Rother Wanderführer Elbsandsteingebirge war nur eine, von uns zusammengestellte Tour, und sozusagen ein Warm-Up für die drauf Folgenden. Sie führt direkt erst einmal auf den höchsten Berg - Großer Winterberg und Schrammsteinaussicht-  rechts der Elbe. Für ambitionierte Wanderer (wie die der Sektion Düsseldorf des Alpenvereins)war es eine hervorragende Rundwanderung mit 25 Wanderkilometern und ca. 1200hm.

Die Tour Nr. 28 beinhaltet alles was man "erleben" sollte im Elbsandsteingebirge: Schrammsteinbaude, Schrammsteinaussicht, Rotkehlchenstiege, Großer Dom und auch über die " Ach Du Gott "Heilige Stiege"!

Die hervorragend gelegende Jugendherberge existiert bereits seit 1923 und liegt oberhalb der Stadt Bad Schandau inmitten der bizarren Felsenwelt des Nationalparks "Sächsische Schweiz". Der ehemalige Bauernhof, besteht aus zwei Häusern, und wurde in den vergangenen Jahren saniert. Sie ist 6 km von der tschechischen Grenze, 8 km vom Felsentor und 11 km von der Festung Königstein entfernd. Für mich ein idealer Ausgangspunkt verschiedener Touren, wie z. B. die des Rother Wanderführer Nr. 28 + 29 direkt ab der Herberge, da beide durch die reizvolle und abwechslungsreiche Region und zu den absoluten Top Sehenswürdigkeiten führen. Man kann also direkt nach dem wirklich üppigen Frühstück, welches von der Herberge kostenlos angeboten wird, los SchaWandern.

 

Wer einmal Jungenherbergsluft schnuppern und dabei auch noch Geld verdienen möchte, kann sich gerne dort vorstellen. Aktuell ist eine Stelle zu besetzen.

Kostenlosen Frühstück - wo gibt es denn das?

Herr Zuber, der Herbergsleiter, steht hier noch selbst in der Küche und bedient seine Gäste. Bei maximaler Besucheranzahl ist das gesamte Herbergs-Team total relaxt und servierte freundlich und bringt das letzte Scheibchen Gurke oder auf Wunsch ein paar Eier als Extrawurst zum eh schon kostenlosen Frühstück direkt an den Tisch - auf einem Silbertablett - Danke dafür!

 

Gluten- und Laktosefreie Mahlzeiten werden auf Wunsch angeboten. Selbstverständlich auch andere Essenswünsche. Desweitern könnt ihr euch Fahrräder ausleihen oder die eigenen unterstellen, Tischtennis oder Klavier spielen, Lunchpakete buchen, Wlan nutzen. Es gibt ein Getränke.- und Snackautomat, Freizeitkarten: Elberadweg, Malerweg und und und...


Hier noch einmal: Die Jugendherberge bietet ein kostenloses Frühstücksbuffet; Mittag- und Abendessen sind gegen Gebühr erhältlich. Gemeinschaftsräume sowie Tischtennis, Grillplatz, Musikinstrumente und Übungsräume sind vorhanden.

 

Die einfachen, funktionalen Zimmer für 2 bis 4 Personen sind mit Bettwäsche ausgestattet. Es gibt Gemeinschaftschaftsbäder auf den Gängen. Wir hatten eine eigene Dusche inklusive.

 

... und während ich schon längst zu Hause bin und schweren Herzens zurückblicke, stelle ich fest, dass dieser Kurztripp nach Bad Schandau, auf den ich lange gewartet habe und den ich hin- und herbuchen musste, meine schönste SchaWanderauszeit war! 

 

Aber mit Sicherheit auch nicht meine letzte...

 

In diesem Sinne, versächselt euch auch einfach mal...

Eure Wanderscha

 

 

Bergische50 - Zum Glück gibt`s Wandern

Zum Glück gibt`s Wandern….

 

Die Bergischen50 und Spessart50 werden auch in diesem Jahr von McTREKOutdoorSports präsentiert.

 

Los geht es am 29.04.2018 im Bergischen Land mit einer tollen 50 Kilometer Tour oder am 19.08.2018 im Spessart.  Die 50 Kilometer Touren haben mehrere Versorgungsplätze, an denen Du mit Essen, Trinken und sogar Blasenpflaster versorgt wirst.  Und wenn es auf Anhieb nicht klappt, nimmst du einfach den  „Bring mich bitte zurück“ Service. Schöner ist es natürlich, wenn es am Ende heißt: Sie haben Ihr Ziel zu Fuß erreicht.  Zum Anmelden einfach hier klicken.

 

 

 

Bilder von der letzten Tour gibt’s hier:

 

WinterWanderGlöck im Harz

Das man nicht unbedingt für einen kurzen Winterspaß in den Alpenraum fahren muss, sondern auch Winterwandern im Harz erleben kann, könnt ihr in diesem Bericht erfahren. 

Der Ausgangspunkt für unsere Touren, war die Jugendherberge in Wernigerode. Die lebendige Stadt, ist sehr nah am Brocken gelegen und bietet zudem kulturell, sowie von ihrer Infrastruktur alles für einen Urlaub. Die Altstadt zeichnet sich auch durch sehr viele Sehenswürdigkeiten aus. Sie besteht aus alten Fachwerkhäusern und urigen Gassen mit sehr vielen Geschäften sowie Gasthäusern. Schon von weitem kann man das traumhafte Schloss Wernigerode sehen, dass imposant über Wernigerode thront und zu jeder Jahreszeit besucht werden kann. Zudem ist die Harzer Schmalspurbahn ein weiteres high-light. Die Bahn ist immer wieder zu sehen aber vor allem zu hören. Sie zieht emsig durch die Stadt, und wer schon mal mit ihr gefahren ist, weiß wie schön es ist, mit ihr "abzudampfen". Sie verbindet die Stadt mit dem Bahnhof Drei Annen Hohne, wo die dampflokbetriebene Brockenbahn rauf zum Brocken fährt und natürlich auch wieder runter.

Die Jugendherberge Wernigerode liegt am Stadtrand und ist vom Ortskern ca. 2 km zu Fuß gut zu erreichen. Zwei Stadtlinien, die durch Wernigerode bis zum letzten und äußersten Winkel alles abfahren, halten unmittelbar an der Jugendherberge. Dort bekommt man die Gästekarte und kann bequem die Citybusse kostenlos nutzen. Aber nicht nur die Citybusse sind von der Herberge aus gut erreichbar, sondern auch zahlreiche andere Buslinien z. B. nach Braunlage, Schierke und Thale können kostenlos angefahren werden. Man kann das Auto einfach stehen lassen.

Was sagt die Herberge über sich selbst:

Unsere Jugendherberge ist mit ihren vielen Freizeit- und Raumangeboten sowie komplett modernisierten 2-bis 4-Bettzimmern, alle mit Dusche und WC, besonders für Schulklassen, Seminargruppen sowie Musik- und Chorproben geeignet, bietet aber auch ideale Voraussetzungen für Ihren Familienurlaub. Ein 28.000 m² großes, waldreiches Außengelände, mit viel Platz für Ihre Erholung, rundet unser Angebot ab.

Bis 1990 diente der Gebäudekomplex als Erholungsheim „Florian Geyer“, bevor das Bundeswehrsozialwerk nach der Deutschen Wiedervereinigung das Gebäude als Erholungsstätte nutzte.
 
Im Jahr 1999 kaufte der Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) den Neu- und den Altbau, die bis heute beide bestehen blieben und in den letzten Jahren komplett modernisiert wurden.

Das sagen wir:

Die Herberge ist in einer Top Lage und für Wanderer eine optimale Unterkunft, wenn man sich nur auf das Wandern und Entdecken konzentrieren möchte. Das Personal ist kompetent, freundlich, hilfsbereit und kann so manchen Wunsch aus dem Ärmel geschüttelt, erfüllen.

 

Direkt ab der Herberge fahren, wie bereits erwähnt, Busse in alle Richtungen des Harzes, sodass man das Auto stehen lassen kann.

 

Die Verpflegung ist individual buchbar. Und da wir das Silvester-Special Programm gebucht hatten, war HP inklusive. Der Speisesaal ist sehr groß, dennoch gab es zu Stoßzeiten schon mal einen Sitzplatzmangel, den man aber durch das Bistro ausgleichen konnte und nicht zuletzt beweist, dass die Herberge sehr gut besucht war.  Die Küche ist auf die Menge der zu Verpflegenden angemessen gut. Der Chefkoch ist ein ganz Netter, der auch mal Sonderwünsche erfüllt. Für Allergiker oder Nimmersatte gibt es einen Kühlschrank, den man 24 Stunden nutzen kann. Witzigerweise gab es jeden Tag ein anderes Essens-Thema: Z. B.  Italienisch, Mexikanisch und auch Harzisch - und was beim Letzteren auf den Teller kommt, solltet ihr einfach mal selbst probieren....

 

Es gibt eine Sauna, Kegelbahn, Schlittenverleih, Gepäcktransfer, Getränke- und Snackautomat,  W-LAN gegen Gebühr, Harzer Tourikarte und noch einigs mehr, schaut einfach mal hier

 

Desweiteren zeichnet sich die Herberge durch ihre Probe- und Musikräume inkl. Tonstudio mit Flügel aus, was nicht

(so denke ich es mir) dem Herbergsleiter zu verdanken ist. Denn der spielt, so wie ich vernommen habe, selbst Gitarre.

 

Musik hat noch niemanden geschadet, selbst in einer Herberge nicht. Gehört haben wir (leider) nichts und, wie meine Oma immer schon zu sagen pflegte:" Wer ein fröhliches Lied auf den Lippen hat, kann kein dummes Zeug reden....."

Schneevergnügen im Harz gibt es ab knapp 800hm. Zunächst ware wir enttäuscht dass die Schneeaussichten eher mager ausfielen. Da man ja bei jeden Wetter wandern kann und nur die richtige Kleidung braucht, spielt es ja mal erst keine Rolle. Wir sind ca. 150 Kilomter in 4 Tagen zu Fuss unterwegs gewesen. Sogar dem Brocken-Benno sind wir zum wiederholten Male begegnet und es ist immer wieder nett kurz zu plaudern.

 

Eine durchaus tolle Tour, von Braunlage nach Wernigerode, mit knapp 30 Kilometern über den Wurmberg, wo der Skibetrieb im vollen Gange war und die sogar über den Brockengipfel führt, können wir empfehlen. Da leider mein Smparthone in der stürmischen Silvesternacht zu Boden fiel, habe ich den Track nicht anzubieten. Aber mit einer guten Karte findet ihr den Weg (bekommt man z.B. in der Touristinfo in Wernigerode)

 

Auf jeden Fall kommt ihr an der Stempelstelle Trudenstein Nr. 17 auf dem Hexenstieg nach dem Brocken vorbei, wo ich dieses tolle Bild geschossen habe.



Obwohl ich ja schon oft im Harz war, aber zum ersten Mal WinterWanderGlöck im Harz erleben konnte und wir durchaus sehr sportlich unterwegs waren, kamen wir mehr als erholt,  zufrieden und mit dem Leistungsabzeichen der Harzer Wandernadel "Wanderkönigin" zurück und ich muss feststellen, dass -  egal wann auch immer ich im Harz bin, es einfach nur traumhaft schön ist... was für ein Glögg ;-)

 

HARZliche Grüße eure Wanderscha

Wanderschas neanderland (6): 100 % Leidenschaft - 100% Galloways - #neanderland

Schon seit 25 Jahren betreibt die Familie Kindel in liebevoller Hingabe die heutige Zucht der "Neandertal Galloways". Es gibt keinen Stall, denn die Galloway Rinder leben das ganze Jahr über auf naturbelassenem, kräuterreichen, freien Grünland. Dieses 50 Hektar große Weideland umfasst mehrere Weiden im #neanderland. Wer sich auf die neanderland STEIG Etappen 10 oder 11 auf den Weg macht, kann die mitunter vorwitzigen Galloways im Vorbeiwandern sehen und bestaunen.

 

Die friedliche, neugierige und robuste Rinderrasse mit schottischer Herkunft genießt von Geburt an eine artgerechte Haltung. Das Hobby der Kindels fing mit zwei Galloways an und ist im Laufe der Jahre bis auf stattliche 90 Rinder herangewachsen. Dass es sich bei den Kindels nicht nur um einen Abverkauf von Galloway-Fleisch handelt, wird einem sofort bewusst, wenn man mit ihnen in ein persönliches Gespräch kommt. (www.neandertal-galloways.de)
Im Wohnzimmer hängen wunderschöne, gemalte Bilder der Galloways; Urkunden und Pokale verdeutlichen den hohen Stellenwert. Im Gespräch erfahre ich, dass auch sehr seltene Fellfarben wie z. B. „rot pigmentierte White-Galloways“ zum Herdenbestand gehören. Für Familie Kindel ist die Herde eine Herzenssache! Wer sich dafür interessiert, kann sich mit Hartmut Kindels Buch "Galloways – Ihre Farbschläge und deren Vererbung" darüber informieren.

 

Das Galloway-Fleisch ist gekennzeichnet durch eine feine, edle Struktur mit ausgewogener intramuskulärer Fetteinlagerung, welches ein sehr schmackhaftes Naturfleischerzeugnis ergibt. Fachgerechte Haltung, schonende Behandlung, stressfreie Schlachtung und sorgfältige Zerlegung garantieren ein Fleisch von besonderer Qualität.


Und dann will ich es genau wissen und gehe ans Eingemachte: "Sind Sie beim Schlachten dabei"? "Ja, klar"! Herr Kindel begleitet seine Tiere von Geburt an bis zum Lebensende....


Während ich mein erstes, käuflich erworbenes 10 Kilo Galloway-Fleisch-Paket im Auto nach Hause fahren, überlege ich, ob ich das Fleisch jetzt tatsächlich noch essen kann?! Aber darüber berichte ich vielleicht ein anderes Mal.
Aktuelle steht die Herde im Stindertal und kann nach einem Tourenvorschlag (http://bit.ly/2hKp79w) von meinem neanderland Blogger-Kollegen #Wanderwegewelt besichtigt werden.

Eure #Wanderscha

Mammutmarsch 2017

Ya no soy la que yo estaba una vez....verdad? y tu?

Wenn man beschließt zu pilgern, dann kommt das nicht aus einer Laune heraus oder weil man gerade Langeweile hat. Als ich beschloss zu pilgern, hatte ich nicht viel Zeit für eine große Planung. In der Facebook - Gruppe jakobsweg/ camino de santiago (undogmatisches pilgerforum), konnte ich alle meine Fragen stellen und bekam von ganz vielen Tipps und Antworten. So flog ich Hals über Kopf von Düsseldorf nach Madrid. Günstigste Flüge kann man über Skyscanner finden. Von dort aus fuhr ich mit dem Bus(App Busbud), am nächten Tag, nach Leon und startete Mittags die 1. Etappe. Im Bus saß u. a. ein junger Spanier so um die 20, ein paar Sitze vor mir. Wir saßen, lagen, schliefen 5 Stunden im Bus.  Bei einer kleinen Pause frage er: "Cigarrillo tienes?". Ich hatte keine aber die Busfahrerin und so kam es, dass wir ohne ein weiteres Wort  zu sprechen, zusammen rauchten. 2 Tage später schliefen wir zusammen in einer Pilgerherberge im selben Zimmer, im selben Etagenbett, ich unten er oben und mussten immer wieder fürchterlich lachen ohne miteinander zu reden, auch noch als das Licht schon aus war - Komisch nicht wahr?

Lachen tut gut! Auch wenn einem nicht zum lachen zumute ist....

Große Planung für den Camino? Nee - Denn es kommt eh alles anders als geplant....

In Leon war die gotische Kathedrale Santa María de Regla geschlossen, aber ich bekam im Touribüro den Startstempel. Man brennt förmlich auf Landschaft, Pilgern und Ruhe aber zunächst geht es durch die historische Stadt, die mit ihren markanten Punkten und Sehenswürdigkeiten die anschließende Industiegebietdurchquerung im Voraus alles wett macht. Ich beschloss die Originalroute und nicht die Alternativo zu laufen, verpasste aber den Abzweig vor lauter Gedankenmachen wie, ist die "Balkontür" und das "Küchenfenster" auch wirklich zu und habe ich das Licht ausgemacht und auch alles dabei im Rucksack ( für alle Fälle ausgerüstet man weiß ja nie, was kommt und passiert) bis hin zu " Ist das jetzt dein erst was du hier machst?" und auch "Ich bin total verrückt -bin ich das? Sicher?! - " Ist das richtig oder falsch? gibt es ein "Richtig oder Falsch?"  und wer sagt und bestimmt denn überhaupt was richtig oder falsch ist? Auch für mich und dich? Jedenfalls landete ich nach 22 Kilmetern in Villadangos del Paramo und nicht in Villar de Mazarife. Basta!

"Gut, dass sollte wohl so sein, schließlich hatte der Heilige Jakobus nach mir gerufen und der Weg ist eh bestimmt" dachte ich mir und auch an den Augenblick - Geistesblitz - der mir sagte:

                                            "Geh den Camino Frances`- JETZT" - ahora!

 

(vllt. bin ich auch umgelenkt worden, damit ich jemanden begegne, der genau gegenüber auf der Straße schlief - wer weiß das schon?)

 

Die Gastleute freuten sich, dass mal eine Peregrina vorbei kam und gaben mir das Zimmer für 20€ direkt an der N-120 rechte Seite. Der Koch war aufgeregt, endlich "kochen"?!  Obwohl ich den ganzen Nachmittag über keine anderen Pilger, zu meiner Verwunderung, gesehen hatte, war mir die erste Nacht allein doch ganz angenehm. Ich war zwar jetzt optisch eine Peregrina mit einem überladen Rucksack für 5 Wochen aber im Herzen noch nicht. Der Kopf war ja voll mit Dingen. Was man aber auf jeden Fall ist und es sich noch nicht selber eingesteht:

                         Man ist schon beim planen nicht mehr die Person, die man vorher war.

Ya no soy la que yo estaba una vez....verdad? y tu?

 

Erkenntnis des Tages: Alleine Reisen tut gar nicht weh...stimmts?

 

Eure Wanderscha


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Schon mal nachts im Wald Kindergeburtstag gefeiert?

 

Suchst Du noch ein besonderes Event für den nächsten Geburtstag Deiner Kinder oder Freunde?

 

Dann bist Du bei mir genau richtig!

 

Ich biete besondere Nachtwanderungen zwischen 6-15 km im Wald an. Jede Buchung wird individuell auf die Bedürfnisse abgestimmt.  Auf der Strecke werde ich mit meinem Team für den nötigen Nervenkitzel sorgen, sodass die Nachtwanderung unvergesslich bleiben wird.

 

Das Event: Im Bann der Dunkelheit wird eine Geschichte erzählt, dass hier im Wald jemand,  auf ungewöhnliche Weise verloren gegangen ist.  Je nach Wegstrecke und Alter der Kinder/Jugendlichen werden "wohldosierte" oder aber auch heftige Schockmomente durch merkwürdige Stimmen im Wald,  gruselige Gestalten im Unterholz oder am Wegesrand auf die Gruppe warten.  Der Wald wird sich als schaurige Kulisse verwandeln.

 

Weitere Optionen: Einkehr mit Verpflegung möglich.

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24 Kilometer Neanderland-pur

Das man im Neanderland gut und gerne unzählige Meilen zurücklegen kann und sich am Ende immer noch nicht sattgelaufen sowie gesehen hat, zeig ich euch auf meiner ersten Neanderland Tour.

Wenn man eine kleine Runde gehen möchte, teilt man die Tour einfach auf und geht diese bequem in zwei Etappen. Startpunkt ist die Gruitener Straße in Wuppertal – Vohwinkel, hier findest du auf jeden Fall einen kostenlosen Parkplatz.

Wir erwandern die Siedlung Neue Heimat in Richtung Osterholz und stoßen ganz schnell auf den Zubringer des neanderlandSteigs. Hier wird es schon sehr idyllisch und obwohl du gerade noch in einer hübschen kleinen Ortschaft warst, ist man ganz schnell im Naturschutzgebiet Kreis Mettmann – Mitten im Wald auf wunderschönen urigen Wegen. Schon nach einigen Wanderkilometern wird die Osterholzer Straße überquert (Einkehrmöglichkeit optional: Haus Pook auf der Osterholzer Straße und wandern auf dem neanderlandSteig weiter bis zum Hahnenfurther Weg, in Richtung Schöller aber den wir, ab der nä. Linksabbiegung / Hermgesberg folgend, schon wieder verlassen.

 

Den Track gibt es hier: 24 km neanderlandSteig

Es geht vorbei an der schönen Düssel bis zum Rittergut Schöller. Dort verlassen wir zum ersten Mal den neanderlandSteig und wandern den kleinen Berg hinauf zum Rittergut. Durch die kleine Ortschaft Schöller kommt man schnell in Richtung B7 - vorbei am Kalksteinwerk Neandertal, den Tunnel hindurch und direkt im Anschluss die erste Möglichkeit sofort rechts in den Schlehenweg hinein. Zur Orientierung dient das Eulenkopfwegzeichen, diesem Zeichen entlang, wird der Kalksteinbruch umwandert. Hier trifft Natur auf Industriegeschehen wahrhaftig aufeinander. Im Jahr 2012 stellt die Kalksteinwerke Neandertal GmbH den Abbau ein. Dann soll das 900 000 Quadratmeter große Areal, die zur höchsten Erhebung Mettmann angewachsen ist, rekultiviert werden. Ich bin gespannt....

Bis zur Wülfrather Ortschaft Düssel ist es nicht weit, dahin wollen wir, - also gehen wir flott den Gehweg entlang der Straße. Nicht ganz so schön aber zielführend bis wir wieder auf dem neanderlandSteig sind und in die Ortschaft Düssel verschwinden. Hier steht die Brotkiste - mein Highlight des Tages. Es gibt regionale Produkte, Brot, Teilchen, belegte Brötchen, selbegemachte Marmelade, Kartoffeln und Eier von glücklichen Hühnern -die auf Gut Aue leben. Der Bauer liefert noch eingenhändig an und eh ich mich versehe, landet schon ein Paket im Rucksack. Es gibt sehr schöne Rastpätze und eine Kirche und noch einige Wandermeilen vor uns.....

 

Ein bisschen Auf und Ab auf dem Steig, den wir wieder verlassen und sozusagen eine Schleife drehen, in deren Mitte sich der Trekking Schapaka Hof  befindet. Über den Zugbringer Bergischer Weg gelangt man auf eine kleine Anhöhung, die herrliche Aussichten verbirgt und eine Bank.

Kurze Zeit später wird die L422 überquert und wir verschwinden  in den parallel verlaufenden Wanderweg - Kölnische Landstraße,  zur L422 entlang. Wenn man gut aufpasst, sieht man die Markierung des Eulenkopfwegs auf dem Boden eingezeichnet.  Hier wird links abgebogen über einen Trampelweg - einfach die Wiese hinunter.

Ich hätte ihn fast im Wanderrausch übersehen ;-) Wir genießen noch einmal kurz den neanderlandSteig,  den wir über den Hahnenfurter Weg bis Schöller verlassen. Noch einmal an den Kalksteinwerken vorbei um dann über die Ladebühne - Am Steinberg - Osterholz auf die Gruitener Straße am Auto anzukommen.

 

Dem Hund hat es auch gefallen....bis bald eure Wanderscha

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Hoho... Innosnack Gewinnspiel

Heute gibt es für Dich, eine von 5 Weihnachtsboxen, bei meiner Weihnachts-Gewinnaktion und ich hoffe, Du machst mit. Innosnack hat mir freundlicherweise die Boxen für euch zur Verfügung gestellt.

 

Was Du tun musst ist, einfach nur aufmerksam den Text lesen, liken, gerne auch teilen, bei Innosnack mal vorbei schauen oder hier und mitmachen:

 

Die Produkte von Innosnack spenden....

lang anhaltende Energie , sie sind vegan, gluten- und lactosefrei, bestehen aus essentielle Fettsäuren und bieten jede Menge Ballaststoffe und Mineralien also Power auf Dauer.

Einfach knusprig, lecker und gesund!

Diejenigen von euch, die schon mal mit mir unterwegs waren, haben den einen oder anderen Riegel probieren können und alle waren begeistert.

 

In der Box sind drei verschieden Sorten Innobar Riegel:

Sie haben den ISPO AWARD gewonnen, eine Auszeichnung der größten internationalen Sportmesse.

Sowie die leckeren Innoballs. Die knusprige Schokokugeln haben dieses Jahr den eathealthy Award 2016 in der Kategorie Süßes gewonnen! Mehr Info hierzu: http://awards.eathealthy.de/award-2016

 

Was glaubst Du, könnte sich hinter der Abkürzung PAD - die im direkten Zusammenhang mit den Produkten von Innosnack stehen, verstecken.

 

Schreibe mir Deine Lösung bis 11.12.16

 

Also mitmachen ...ich gehe derweil mal naschen ... eure Wanderscha :-)

 

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Limone - Passo Roccetta

Wunderschöner Rundweg in Limone Passo Rocchetta. Zunächst läuft man gemütlich über Kopfsteinpflaster durch Limone sul Garda.

 

Ab Fuße des Bergs beginnt der nicht enden wollende Aufstieg. Es geht steil bergauf. 

Ca. 1200 Höhenmeter gilt es nun zu überwinden. Man kommt hier und da aus der Puste - aber gut Konditionierte schaffen das durchaus problemlos als gingen sie am Ufer spazieren.

 

Es geht über Schotterwege, urige Pfade und man hat immer wieder grandiose Weitblicke über den Gardasee. Gelungene Tour und nur zu empfehlen.
Strecke: 13,7 km
Zeit insgesamt: 5 Stunden 5 Minuten
Zeit in Bewegung: 4 Stunden 2 Minuten

Aufstieg: 1190 Meter
Abstieg: 1189 Meter
Niedrigster Punkt: 72 Meter
Höchster Punkt: 1166 Meter

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Natursteig Sieg - aus 2 mach 1

Etappe 01 von Bhf. Siegburg bis Bhf. Hennef 14,5km

Wälder, Wasser, Wallfahrten


Zum Auftakt des Natursteig Siegs sind wir gleich zwei Etappen gewandert.

 

Das für mich persönlich Beste ist, dass jede Etappe an einem Bahnhof beginnt und auch an einem Bahnhof endet. Das können nicht alle Qualitätswanderwege vorweisen. Es vereinfacht die An- und Abfahrt erheblich.

 

Durch das gelbe Natursteig Zeichen sind die Zuwege leicht erkennbar und sie führen einen

geradewegs zum Natursteig Sieg.

 

Gleich zu Anfang hat man eine herrliche Sicht zum Johannistürmchen - das ehemalige Abtei Michaelsberg,  auf dem Michaelsberg, den man immer wieder an markanten Punkten sehen kann und auch vorbei an dem ehemaligen Kloster Seligenthal, für die Wallfahrtswanderer durchaus schöne Besichtigungspunkte.

Zunächst läuft man vom Bahnhof Siegburg aus, idyllisch an der Sieg entlang und gewinnt schon nach wenigen Kilometern an Höhe.

 

Die Maximale Höhe ist bei der ersten Etappe bei 290m erreicht und ist daher sehr gut auch für flotte Kinder und sogar mit Kinderwagen geeignet. Man läuft überwiegend auf befestigten Waldwegen, diese führen schon mal links oder rechts in kleine Pfadwege ab, aber nichts was tatsächlich die Wanderung erschweren könnte.

Herrliche Aussichten, Weitblicke und ein reizvoller Abstecher zur Wahnbachtalsperre.

Für die Umrundung der Talsperre die zusätztliche 23,5km beansprucht, sollte man sich separat Zeit nehmen oder nur in Kombination mit der 1. Etappe laufen.  Obwohl dem Wanderherz ja keine Grenzen gesetzt sind....

 

Etappe 02 von Bhf. Hennef bis Bhf. Blankenberg 17,6km

 

Typisches Siegtal: Höfe, Höhen, Historie

 

Die 2. Etappe ist schon im direktem Vergleich zur 1. Etappe anspruchsvoller. Ohne den Zugweg spart man zwar an Kilometer, da sie dann nur noch 15,6 km Wegstrecke misst, aber bietet gleich mehr an Höhenmetern.

(ca. 620m)

In Höhe der Wahnbachtalsperre beginnt auch der Erlebinsweg Sieg.

Er schlängelt sich mitunter auf dem Natursteig Sieg, leitet aber immer wieder von diesem ab, um die Region links und rechts vom Steig zu entdecken. Die abwechslungsreichen, mal leicht zu bewältigenden, mal anspruchsvolleren Routen führen durch Wälder, Wiesen und Felder - in tiefe Täler und auf luftige Höhen.

 

Und das ist noch nicht genug an Wanderwegen in dieser wunderschönen Region, denn auch der Bergische Weg

teilt sich Wegpassagen in dieser abwechslungsreichen Landschaft.

Nette Wanderer mit und ohne Hund trifft man hier und kommt ungezwungen ins Gespräch.

 

Nach einem ordentlichen Anstieg, wird man durch eine Stempelsteele belohnt, eh es dann gemächlich runter nach Blankenberg geht. (Das Stempelheft kannst du hier bestellen) aber nicht ohne vorher mit einer Weitsicht ins Rheintal so richtig ins Staunen zu kommen. Wenn das nicht mal Grund genug ist, am kommenden Wochenende den Rucksack zu packen und die Stiefel zu schnüren, denn... " Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen"!

 

In diesem Sinne, freue ich mich jetzt schon auf die 3. und 4 Etappe.

 

Eure Wanderscha

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Im Neanderland-3 auf einem Weg

Wer sich im Neanderland auf die Socken macht, kann gleich drei tolle Touren - zeitgleich - erkunden.



Der Neanderlandsteig ist mit seinen 240km eine recht sportliche und zeitintensive Rundwanderung und nur

etwas, für ambitionierte WandersportlerInnen, an einem Stück laufend zu schaffen.

Etwas weniger Kilomter bietet der Langenberger -  (32km) und auch der Kupferdreher Rundweg (22km) als wirklich herrliche Abwechslung.

Beide treffen auf den Neanderlandsteig und teilen sich ein paar Wanderkilomter, in reizvoller Landschaft.



Wir sind die Rundwanderungen und auch den Neanderlandsteig das ganze Jahr über - immer wieder - gelaufen.

Ob Hitze, Wind oder Schnee:  Die Wege stört es nicht - also -  es gibt keinen Grund, nicht zu wandern.

 

Am Samstag den 26.11.2016 biete ich über den Deutschen Alpenverein Sektion Düsseldorf, erstmalig eine geführte Tour "Rund um den Langenberger Sender" an.

 

Wer mag, kann sich hierfür über die DAV Sektion Düsseldorf oder direkt bei mir anmelden.

 

wanderschas-blog@web.de

 

Bis bald eure Wanderscha....


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Wenn Wandern pure Lebenslust ist

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Mit  LOWA Mountain Expert GTX Evo auf 10 x 4000er

Hohe Berge, hohe Hütten. Bei dieser Hochalpinen Tour, spielt sich alles in der 4000er Zone ab. 10 Gipfel mit der magischen Zahl 4000, Stand auf dem Programm. Es handelte sich aber nicht einfach nur um das Einsammeln von Gipfel, sondern vielmehr um eine sportliche Hochtouren-Woche. Mit im Gepäck war der

LOWA Mountain Expert GTX Evo:

 

Hochtourenschuhe sollten bequem sein, im Gelände Halt bieten und auch in technisch schwierigem Gelände präzise treten. Die Kunst der Schuhhersteller besteht darin, den perfekten Kompromiss zwischen Dämpfung und Sensibilität aber auch Stabilität zu finden. LOWA bietet mit diesem Modell, den perfekten Allround-Bergschuh für schwieriges, kombiniertes hochalpines Gelände. Sein Einsatzspektrum reicht von alpiner Kletterei und Klettersteigen bis zu klassischen Hochtouren. Stabilität, Gewicht und Schaftflexibilität sind optimal austariert.

 

Das sagt der Hersteller über den LOWA Mountain Expert GTX Evo:

 

Er ist der Vertreter einer neuen Generation von Bergschuhen. Konzipiert als perfekter Allrounder für schwieriges, kombiniertes hochalpines Gelände. Sein Einsatzspektrum reicht von alpiner Kletterei und Klettersteigen bis zu klassischen Hochtouren. Stabilität, Gewicht und Schaftflexibilität sind optimal austariert. Als Schaftmaterial kommt robustes 2,4 mm Veloursleder zum Einsatz. Das LOWA "FlexFit 3D" System erlaubt natürlichen Bewegungsspielraum im Sprunggelenk. Die perfekte Anpassung an den Fuß ermöglichen die Lace Loop Technik und flexiblen Tiefzughaken sowie die Zwei-Zonenschnürung. Das wasserdichte GORE-TEX®-Futter bietet ein gutes Fußklima und die 200 Gramm Primaloft® Isolierung hält den Fuß auch bei extremen Bedingungen warm. Die bewährte Vibram® Gummilaufsohle "Dolent" spart Gewicht und bietet eine überzeugende Rutschfestigkeit und hohe Kantenstabilität. Die Sohle ist für Steigeisen mit Step-In-Bindung geeignet. Der Mountain Expert GTX® Evo kann hoch hinaus.

 

Gewicht pro Paar (UK 8): 1.760 g // LOWA Index 1

 

Spagetti Runde mit Mountain Expert GTX Evo

 

1.       Tag:

 

Start der Tour war klassisch in Zermatt.  Von hier aus ging es zur Gandegghütte 3030m. Den Aufstieg zur Gandegghütte haben wir natürlich Zu Fuß gemacht. Wie es sich für einen Bergsteiger gehört!   Der Aufstieg war eine optimale Vorbereitung und Einstimmung auf die kommenden Tage. Ich war von Anfang an von der guten Passform des Schuhs begeistert, so waren die 1400 Hm zur Gandegghütte kein Problem.

 

2.       Tag:

 

Am nächsten Morgen ging es dann endlich richtig los. Der erste Gipfel das Breithorn 4164m aber nicht ohne auch die Steigeisen an den LOWA GTX EVO anzulegen. Das Anlegen der Steigeisen gestaltet sich sehr komfortabel und einfach. Dank der Step-In-Bindung, sind die Eisen super schnell angelegt, sodass die Überschreitung des vereisten Breithorns kein Problem war. Auf ging es zum nächsten Gipfel, dem Pollux 4091m. Uns erwartete hier ein Gipfelbereich mit kombinierten Geländepassagen.  Hier konnte der LOWA GTX EVO mit genügend Trittgefühl  und optimaler Kantenstabilität sehr überzeugen. Nach diesem atemberaubenden Gipfelstürmen, stiegen wir zum Rifugio Guide della Val d'Ayas 3394m ab. Auch im Abstieg verdient der Schuh seinen lobenden Respekt. Er bietet  perfekten Halt und Trittsicherheit.

 

3.       Tag:

 

Heute war das Ziel der Castor Gipfel 4228m, bei sehr guten Bedingungen, ihn zu erklimmen und zügig zu besteigen. Der LOWA bat nahezu auf jedem Untergrund, beste Voraussetzungen, Alpines Terrain zu begehen.  Diesen Gipfeltag, ließen wir entspannt im  Rifugio Quintino Sella 3585m ausklingen.

 

4.       Tag:

 

Lyskamm  Überschreitungen 4449m mit seinem ca. 5km langem Gipfelgrat. Auch hier  konnte der GTX Evo durch seine Goretex Membrane und der guten Isolierung überzeugen. Der Schuh hält was er verspricht.


Auch bei den weiteren Besteigungen und 4000er mit vergleichbaren Geländeverhältnissen, war der Schuh ein sehr guter und perfekter Begleiter.

 

Fazit: Top Schuh – für Hochalpine Touren.

 

Eure Wanderscha ....

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Warum macht es Sinn Mitglied im Alpenverein zu werden?

Wir räumen Sonderkonditionen für Neumitglieder ein!!!

Ab 01.09.2016 für den Rest des Jahres 2016

Mitgliederbeitrag/Person: € 30,00
Aufnahmegebühr : entfällt komplett

Also, nicht lange nachdenken :-)
http://www.dav-duesseldorf.de/wichtige-mitteilung-der-sekt…/


 

Lieber Uwe,

 

auf Grund deiner Frage, die ich sehr ernst genommen habe und nicht einfach nur mit " ist halt schön im Verein" beantworten kann, habe ich mir die Mühe gemacht -Wichtiges aber auch Schönes zusammenzufassen:

 

Der Deutsche Alpenverein ist mit insgesamt 850.000 Menschen der größte Bergsportverband der Welt. Ein Schwerpunkt unseres Engagements ist es, die Einzigartigkeit des Lebens- und Erlebnisraumes der Alpen und Mittelgebirge zu bewahren und Bergsport, Natur- und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Die 327 öffentlich zugänglichen Hütten des DAV sind neben 30.000 Kilometer Wege, die in Schuss gehalten werden müssen, unverzichtbare Infrastruktur für den Bergsport. Sie zu unterhalten und weiterzuentwickeln, gehört zu den wichtigen Aufgaben des Alpenvereins. Über 8.500 zentral ausgebildete Übungsleiter geben ihr Wissen rund um Bergsport und Umweltschutz an ihre Kurs- und Tourenteilnehmer weiter. Und sorgen so dafür, dass der Bergsport noch sicherer wird. Eine weitere Facette des DAV ist der Leistungssport: wir sind Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und stellen die Nationalmannschaft im Klettern und Skibergsteigen.

 

Warum macht es Sinn Mitglied zu werden beim Düsseldorfer Alpenverein?

 

Wir sind ein Verein von Bergsportlern für Bergsportler, für alle Bedürfnisse und Niveaus. Naturliebhaber und Wanderer fühlen sich bei uns genauso wohl wie Kletterer oder Skitourengeher, Einsteiger genauso wie Könner. Unseren Mitgliedern bieten wir eine fundierte Bergsportausbildung, Vergünstigungen auf über 2.000 Hütten aller alpinen Vereine (u.a. DAV, OeAV, AVS, SAC, CAF, CAI), eine weltweite Bergsportversicherung, Rabatte bei vielen Kooperationspartnern und eine große Gemeinschaft, die eine Leidenschaft teilt – wir lieben die Berge, wir machen Naturschutz!

 

Klimaschutz geht uns alle an!

 

DAV als Naturschutzverband

 

Der DAV ist bereits seit 1984 als Naturschutzverband in Bayern anerkannt, seit 2005 auch auf Bundesebene. Im Jahr 2008 wurde der DAV in Österreich als Umweltorganisation nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz anerkannt. Daraus erwächst dem DAV die Verpflichtung, sich qualifiziert und mit Nachdruck für die Belange des Natur- und Umweltschutzes einzusetzen. Er kooperiert dazu mit anderen Verbänden und Initiativen und befürwortet ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Politik, Behörden und Wirtschaft. Der DAV ist parteipolitisch unabhängiger Anwalt der Bergwelt. Er regt eine offene Diskussion über Umweltfragen an und trägt damit zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft bei.

 

Als Mitglied im Deutschen Alpenverein hast du viele Vorteile:

 

 

Bergsport

 

  • in Ausbildungskursen alles Wichtige rund um den Bergsport lernen
  • attraktive Tourenprogramme der Sektionen unter qualifizierter Führung nutzen
  • Tourenpartner und Gleichgesinnte kennenlernen

 

Information

 

  • kostenloser oder vergünstigter Zugriff auf Karten, Führer und Bücher in den DAV-Bibliotheken
  • sechsmal jährlich das Bergsteigermagazin DAV Panorama kostenlos frei Haus

 

Zusätzlich und einmalig der DAV Sektion Düsseldorf gibt es das Magazin DER BERG, mit Informationen direkt aus der Sektion.

 

Hütten

 

  • günstigere Übernachtung auf über 2.000 Alpenvereinshütten
  • exklusiver Zugang zu Selbstversorgerhütten
  • Bergsteigeressen und -getränke

 

Sicherheit

 

  • mit dem alpinen Sicherheits Service (ASS) weltweiten Versicherungsschutz bei allen Bergsportarten genießen. Schadensfälle werden über die Würzburger Versicherungs-AG abgewickelt. Es gelten die allgemeinen Versicherungsbedingungen.
  • aktuelle Informationen zur Sicherheit im Bergsport, praxisorientiert aufbereitet von der DAV-Sicherheitsforschung 

 

Freizeit

 

  • Abenteuer, Spaß und Herausforderung für Groß und Klein erleben
  • Möglichkeit an attraktiven Touren und Reisen teilzunehmen
  • Preisnachlass für Reisen des DAV Summit Club

 

Klettern

 

  • deutschlandweit kostenloser oder vergünstigter Zugang zu den DAV-Kletteranlagen
  • Förderprogramme für Nachwuchs- und Spitzenklettere

 

Wandern

 

  • Die Wanderungen und Touren werden von den Mitgliedern unserer Gruppe erarbeitet und geführt
  • Wir wandern bei jedem Wetter
  • Die Mitglieder der Wandergruppe erhalten mehrmals im Jahr einen aktuellen Wanderplan
  • Für jeden Anspruch eine Wanderung
  • Gleichgesinnte kennenlernen

 

Selbst aktiv werden

 

  • ideelle und finanzielle Unterstützung des Vereins, der für die Vereinbarkeit von Bergsport und Natur steht
  • Möglichkeit einer qualifizierten Ausbildung zum Fachübungsleiter oder Trainer
  • Einsatz auf Umweltbaustellen und bei der Pflege des alpinen Wegenetzes
  • Mithilfe bei der Sanierung und Instandhaltung der Alpenvereinshütten
  • bei Interesse ehrenamtliches Engagement in einem der vielen Bereiche der Sektionsarbeit

 

 

Und hier geht es direkt zur Online-Anmeldung: Ich will Mitglied werden!

 

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Zu Besuch bei Zweibrüder Optoelectronics GmbH

„Das Licht der Sonne braucht acht Minuten bis es ankommt. Unseres nur einen Knopfdruck.“

 

 Das sagt das Unternehmen über sich selbst:

 

Wir machen Licht. Auch noch im letzten, dunkelsten Winkel der Welt.

 

Davon sind wir als einer der Weltmarktführer bei LED Taschen- und Stirnlampen geradezu besessen. Und während einige meinen, wir würden schon die besten Lampen der Welt bauen, glauben wir, dass wir erst am Anfang unseres Weges stehen. Weil es immer eine Idee gibt, die besser ist, als die gute Idee, die man gerade hatte und weil sich auch die beste Qualität noch steigern lässt. So halten wir bereits über 100 Patente für unsere innovativen Ideen. Aber das ist erst der Anfang.“

 

Geplant war eine Nachtwanderung Rund um Schloss Burg 20km.  Kurzerhand brauchte ich eine Stirnlampe, da mir klar war, dass die, die ich hatte, mich nicht gut durch die Nacht bringt.  Einige Informationen, Recherchen und Überlegungen weiter, entschied ich mich für die LED LENSER H7R.2:

 

Produktinformation:

Neulich-t    - H7R.2

Bewährtes verbessern und mit neuen Ideen kombinieren. Die Neuauflage der beliebten H7R, die Led Lenser H7R.2 kann sich in jedem Licht sehen lassen. Eine neu berechnete Linse für eine breitere Ausleuchtung gehört ebenso zu den Innovationen, wie ein überarbeitetes Energiekonzept mit aufladbaren Lithium-Ionen-Zellen. So lassen sich zusätzlich mehrere Akkupacks zusammenschließen und über eine praktische Energieanzeige immer im Blick behalten.

Funktion

 

Für die Ansprüche einer Nachtwanderung ist diese Stirnlampe, mit maximal 300 Lumen, besonders lichtstark.

Die Leuchtweite lässt sich durch einen Drehknopf zwischen einen sehr breiten aber auch fokussiertem Fernlicht, 50 – 160 Meter einstellen.

Der am Hinterkopf angebrachte Drehknopf, der auch die Funktion eines roten Rücklichts hat, lässt sich die Leuchtkraft  stufenlos einstellen.

 

Die H7R.2 besitzt ein Akku, den man über ein USB-Ladekabel (im Lieferumfang enthalten) aufladen kann.

Die maximale Leuchtdauer beträgt 6 Stunden.  Da man die Lampe auch mit handelsüblichen AAA-Batterien betreiben kann, war dies eines der entscheidenden Kriterien, die mich zum Kauf dieser Lampe überzeugt hat.

 

Das Stirnband lässt sich an jede Kopfform anpassen. Auch mit Buff sitzt sie perfekt. Mit ihren 164 Gramm trägt sie nicht auf. Selbst das Akkufach am Hinterkopf ist nicht störend, sofern man das Stirnband nicht zu eng gezogen hat.

Das Gewinnspiel:

Heute könnt ihr eine kleine LED LENSER gewinnen. Was ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage zu beantworten.

Was hat LED LENSER auf der Lichternacht in Solingen am 24.09.2011 einmalig auf dieser Welt präsentiert?

Die Aktion läuft, wie kann es nicht anders sein, bis 24.09.2016. Die Verlosung der Taschenlampe erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das  Los entscheidet. Ich freue mich über eure Teilnahme!

Hier noch ein paar Bilder unserer Nachtwanderung.

Der DAV Köln, Solingen und Düsseldorf gemeinsam unterwegs!

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Wandersch(r)adeln über den Hexen-Stieg + Harzer-Gipfel 97km in 2,5 Tagen

Als ich zum ersten Mal im Harz war, konnte ich gar nicht glauben, dass Wald einfach nur schön sein kann.

 

Gut, dass ist jetzt vllt. etwas übertrieben, denn Wald gibt es ja nun überall. Aber ein Besuch im Harz lohnt sich immer – nicht nur wegen des schier endlosen Waldes sondern auch wegen des Brockengipfels, der Brockenbahn, der schönen urigen Dörfer, der Sagen und Märchen und der Gastfreundlichkeit. Zu der komme ich später noch einmal ganz explizit - immer schön der Reihe nach!

 

Wandern im Harz, ist purer Luxus!

 

Man reist mit leichtem Gepäck, alles was du brauchst ist in deinem Rucksack oder läuft neben dir her.

Ich habe mich für den Gipfelstürmer entschieden und nicht nur wegen des angestrebten Brockengipfels.

Der Harzer Hexen-Stieg (97km) verbindet die Orte Osterode und Thale (oder auch umgekehrt)

Mal steil und hügelig, mal eben und flach, mal felsig oder schradelig, aber immer grün und  immer entlang eines Gewässers.

 

1. Etappe: 19.08.2016

 

Von Osterode, Lerbach, Buntebock, Altenau, Torfhaus ca. 39km: Man geht eine ganze Weile, nach einem kontinuierlichem sehr langen Anstieg, an Dammgräben entlang, die Teil des Unesco-Naturerbes Oberharzer Wasserregal sind. Tipp zum Einkehren: Das Polsterberger Hubhaus ist ein Pumpenhaus oberhalb des Dammgrabens im Oberharz, welches jetzt als Waldgaststätte genutzt wird. Interessante Gerichte, duftende Kuchen und Holunderblütenschorle. Zum Schluss wird man durch einen sehr schönen, felsigen Höhenweg belohnt, der noch einmal alles abverlangt. Wir haben in der Jugendherberge Torfhaus übernachtet.

 

Die Jugendherberge Torfhaus liegt direkt am Harzer-Hexen-Stieg und ist als Umwelt-Jugendherberge zertifiziert. Das besondere ökologische Umfeld des geschützten Standortes bietet besonders gute Möglichkeiten zur Umweltbildung. Der nette Herr Brinkmann steht Rede und Antwort, noch während wir im Wandermodus sind, per Telefon -  und besteht auf "Schuhe aus" beim Ankommen aber organisiert sogar noch nach Feierabend Handtücher. Also dafür laufe ich gerne ohne Schuhe durch die Herberge.  Die Zimmer sind mit Etagenbetten, Dusche und WC ausgestattet und für das Frühstück gibt es Extra-Würste. Purer Luxus eben. „Um die Ecke“ gibt es nach 20:00 Uhr noch Gelegenheit Kleinigkeiten zu speisen. Extra für uns, hat der Kellner von Halali, die Küche noch mal in Schwung gebracht. Dafür ein Herzliches Dankeschön.

 Übernachtungs-Tipp für Nicht-Jugendherberger: Ferienwohnung Am Wolfstein in Bad Harzburg, kann man ab Torfhaus ganz gut mit dem Bus erreichen.

 


Etappe 2: Von Torfhaus über den Gipfel nach Königshütte - verhext!

Der "Höhepunkt" der Tour auf unserer heutigen Etappe ca. 28km, geht durch den Nationalpark Harz. Auf den 1141m hohen Brocken, dem höchsten Berg des Harzes und ganz Norddeutschlands.

 

Von weitem schon, kann man ihn sehen – den Brocken – der gigantisch in den Himmel ragt.

 

Die Landschaft ist eindrucksvoll, abgestorbene und krüppelige Tannen, deren Zeiten im Harz geschrieben sind, aber immer noch tapfer standhalten, sind längs des Harzer Hexen-Stiegs und auch des Goethewegs,  immer wieder zu sehen. Man wandert zunächst auf Stegen, entlang des Abbegrabens, durch die Hochmoore, die den Lebensraum von vielen stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten bilden.  Hier ist es sehr schön. Kurze Zeit später, stößt man auf den Plattenweg, der natürlich auch für die deutsche Geschichte steht, aber zum Laufen nicht sonderlich attraktiv ist.

 

Mir schien es, dass plötzlich an dieser Stelle die rassigen Hexen ihr Unwesen treiben!

 

Irdisch – überirdisch – unterirdisch: Mythen im Harz:

 

Ein Mythos kann Wissen weitergeben, für das es keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Er stellt Allgemeinmenschliches und Allgemeingültiges heraus. In den Geschichten spiegeln sich menschliche Probleme und Erfahrungen, sie versuchen die Vergangenheit zu erklären und die Zukunft zu deuten. Dabei unterwirft sich ein Mythos keiner Regel, erzählt wird, was interessiert. So kommt es, dass mitunter Zeiten gemischt werden, germanisches Brauchtum auf christliche Vorstellung prallt, präzise Ortsangaben mit plötzlich sehr vagen wechseln. Im Harz finden sich erstaunlicherweise mehrere solcher verdichteten, tragfähigen Erzählstränge - wie auch an unserem heutigen Wandertag.  Zum einen sind da die ‚irdischen‘, alten Kaisersagen, die sich um Friedrich Barbarossa, Heinrich den Vogler oder Heinrich IV. ranken. Diese versunkene Zeit wird schöner dargestellt als sie war und mancherorts wieder herbeigewünscht. Zum anderen steht der Harz wie kein zweites deutsches Mittelgebirge für das ‚Überirdische‘, als Rückzugsort und Mittelpunkt teuflischer Aktivitäten und des Hexenwerks. Der Brocken spielt dabei eine zentrale Rolle. Wohl fast jeder Harzort kann zu diesem Mythos eine Geschichte beisteuern.

 

(Quelle: http://www.harzinfo.de/kultur-pur/harzer-sagen-und-mythen.html)

 

Der Aufstieg zum Brocken ist verhältnismäßig leicht, zu dem mir bereits bekannten, anderen Aufstiegen.

Am Wegesrand sind Heidelbeeren, die für viele Wanderer einladend zum Abpflücken verlockend aussehen.

 

Ein kleines Wettrennen mit einem netten Herrn, der sich durch meine Wanderstöcke angetrieben fühlt, bringt uns zügig zum Gipfelplateau! Es ist kalt oben. Man muss es hinnehmen und die Jacke anziehen -vieles kann man einfach nicht ändern. Gemütlich sitzen wir nach dem Fotoshooting in einer windstillen Ecke und schauen dem bunten Treiben zu.

 

Weiter geht es über den Hexen-Stieg - bergab, bergauf - über den Glashüttenweg, das Knie will nicht so und die rassige Hexe sitzt im Nacken. Na, wer will da vorwärts kommen. Stempeln bei Stempelkasten Nr. 13. sie ist noch immer nicht verschwunden und ihre Wirkung hält, einmal aufgesucht, der Sage nach, noch Wochen nach, stimmt!

 

Wir gehen in Richtung Drei Annen Hohne, Königshütte aber nicht ohne in das... na sagen wir mal, Waldhäuschen.... zu gehen. Wir werden freundlich vom Waffelduft empfangen. Ist doch nicht möglich! Ich fühle mich zurückkatapultiert ins Jahr 1979 - ein Stadtfest im Osten. Die Staatskapelle spielt Musik auf großer Bühne aber man hört nichts, keiner spricht, keiner tanzt. Und hier gibt es die duftenden Waffeln nur der Reihe nach! Mit großer Mühe erhält der Gipfelstürmer noch vom letzten zusammengekratzten Waffelteig eine - dem Anschein nach angeknabberte -  Waffel - Egal, sie schmeckt.

 

In Königshütte angekommen, kehren wir in die Pension Königshof ein. Wir werden freundlich empfangen. Es gibt im Flur einen Kühlschrank mit kalten Getränken oder auch für Mitgebrachtes – Top! Unkompliziert bedient man sich und trägt sich in die Liste ein. Das Abendessen ist frisch gekocht und schmeckt hervorragend.Hier stellt sich der Koch auf Sonderwünsche ein. Die Zimmer sind groß und sauber, hier kehren wir bestimmt noch einmal ein.

Für mich ein "verhexter Tag"... eure Wanderscha

 

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DAV-Wanderexperten bei meinRheinland

Am 25. August 2016 erscheint das Wandermagazin von meinRheinland. Es wurde von der Redaktion in Kooperation mit dem DAV Düsseldorf entwickelt und stellt die attraktivsten Wandertouren am Niederrhein, im Bergischen Land, Düsseldorf und Umgebung, Neuss, Mosel und Mittelrhein sowie Eifel vor.

 

Auf 132 Seiten werden 16 abwechslungsreiche Touren präsentiert, die Spaß und Bewegung für Jung und Alt garantieren. Im Magazin finden sich spannende Reportagen, Routenbeschreibungen mit heraustrennbaren Karten und ein umfangreicher Serviceteil. Ergänzt wird das Magazin von einer App, die mit ihrer tongesteuerten Navigation, ein praktischer Begleiter ist.

 

 

 

Du erhälst das Sonderheft für 9,80 Euro unter www.meinrheinland.de/wanderungen16 oder per Telefonbestellung unter 0211-505-2255.

 

Von mir gibt es zwei schöne Touren: "Wandern auf stillgelegten Bahnschienen" im Bergischen Land und wie könnte es nicht anders sein "Auf den Spuren des Neandertalers".

 

Gerne kann ein gemeinsames Wandern angefragt werden.

 

Eure Wanderscha

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Unterwegs auf stillgelegten Bahnschienen

Wuppertal: Trassenwanderung – unterwegs auf stillgelegten Bahnschienen

 

Nach ihrer Stilllegung ist die ehemalige Bahnstrecke “Samba-Trasse” ein reizvoller Rad- und Wandererlebnisweg. Ich habe jetzt eine abwechslungsreiche Wanderstrecke rund um die historische Trasse mit schönen Einkehrmöglichkeiten und anspruchsvollen Abstechern entworfen.

 

Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1891 verband die Burgholzbahn die heutigen Wuppertaler Stadtteiler Elberfeld und Cronenfeld. Ihren Namen verdankte die elf Kilometer lange, eingleisige Strecke dem Waldgebiet Burgholz, Grund für den Bau war der große Bedarf der Cronenberger Werkzeugindustrie an Rohstoffen und Kohle. Außerdem mussten die fertigen Produkte abtransportiert werden und wurden in Elberfeld auf die Hauptstrecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn umgeladen.

 

Aufgrund des Höhenunterschieds wurde die Strecke recht kurvenreich angelegt und das Schaukeln in den zahlreichen Wendungen brachte der Strecke rasch den Spitznamen Samba ein. Ende der 1980er Jahre wurde der Abschnitt wegen baulicher Mängel schließlich stillgelegt und die Gleise zurückgebaut. Heute führt ein komfortabler Rad- und Fußweg entlang der historischen Route und Fußgänger, Nordic-Walker, Radfahrer und Rollstuhlfahrer nutzen die Strecke für ihre Ausflüge. Am Wegesrand informieren heute große Tafeln über die Historie der Samba und ihren Umbau 1988.

 

Meine neue DAV-Samba-Tour

 

Etwas anspruchsvoller als die reine Trassenwanderung ist die neue von mir zusammengestellte Tour. In großen Schleifen und mit Abstechern in die Tiefen des Burgholzes führt  die Strecke je nach Variante über 17 bis 19,5 Kilometer ab Wuppertal-Cronenberg durchs Grüne und kehrt immer wieder auf das Kernstück “Die Trasse” zurück.

 

Los geht es in Wuppertal-Cronenberg an der Straßenecke Kuchhauser Straße / Zum Tal auf die historische Samba-Trasse. Gleich zu Beginn stellt ein restaurierter Sambawagen auf dem Betriebsgelände der Cronenberger Werkzeugfirma Knipex ein beliebtes Fotomotiv dar und nach der Überquerung zweier Straßen lockt das alteingesessene Café Podzelny die Wanderer zur Einkehr, die bereits eine längere Anreise hinter sich haben. Kinder vergnügen sich auf dem angrenzenden Spielplatz, während die Großen selbstgebackene Torten schlemmen. Wer seinen Ausflug gerade erst begonnen hat, sollte jedoch unbedingt auf dem Rückweg hier einkehren! Hinter dem Café geht es links in die schöne Ortschaft Vonkeln und bei der ersten Gelegenheit biegen die Wanderer rechts ab. Über eine asphaltierte Straße führt die Tour nach etwa einem Kilometer mitten hinein in die grüne Lunge des Burgholzes. Die Straße wird zum Waldweg und an der ersten Weggabelung biegt die Samba-Tour nach rechts. Nach einem kurzen Anstieg wird die historische Samba-Trasse wieder erreicht und bereits nach 150 Metern geht es an der ersten Schranke zurück nach links in den Wald.

 

Über Pfade zum Wupperweg

 

Ein schmaler Trampelpfad führt bergab, bis rechts ein etwas unscheinbarer Pfad abzweigt, dem die Wanderer folgen. Hier ist die Strecke besonders idyllisch, denn der Weg begleitet den plätschernden Burgholzbach bis zum Waldschwimmbad. Wer Hunger verspürt, kann kurz einkehren und sich mit kühlen Getränken und Snacks stärken. Dann wartet ein steiler Abschnitt auf die Wanderer und nach kurzem Anstieg ist erneut die Samba-Trasse erreicht.  Nach links geht vorbei an einer von der WSW gesponserten Wasserversorgung. Hier hat man  kostenlos die Möglichkeit, an einer Wasserstelle die Trinkwasserflasche aufzufüllen oder den Hund zu versorgen. Weiter geht es über die Straße, die die Trasse trennt, bis zum stillgelegten alten Bahnhof. Hier tauchen die Wanderer links in das untere Burgholz hinab. Auf dem Nöllenhammerweg geht es entlang des Burgholzbachs bergab, vorbei am Naturhaus und dann etwa einen Kilometer geradeaus über einen schönen Waldweg wieder sanft bergauf. Unterwegs laden Bänke zum Pausieren ein, mit etwas Glück können die Ausflügler an ruhigen Tagen sogar Damwild sichten.

 

Oben angekommen an einer Weggabelung auf die wir später wieder stoßen, hält man sich links und läuft dem schönen Waldweg folgend mit einigen Kehren weiter. Schon bald trifft man auf den Wupperweg (Kennzeichen W), der einen knackigen Anstieg mit sich bringt und biegt dann oben angekommen links ab. Rund zweieinhalb Kilometer folgt die abwechslungsreiche Samba-Wanderung jetzt dem Wupperweg bis zum nächsten Anstieg, der es in sich hat, aber eine herrliche Aussicht verspricht.

 

Gemütlich einkehren und exotische Bäume entdecken

 

Wer eine Pause braucht, genießt die Aussicht, wer mag, folgt dem Hauptweg bis zur Samba-Trasse, biegt links auf die Trasse ab und erreicht nach wenigen hundert Metern die Waldgaststätte Bhf-Burgholz die gemütliche Bahnhofsgaststätte ohne Zugverkehr (http://www.bahnhof-burgholz.de/) im alten umgebauten Bahnhof. Hier können Ausflügler günstig einkehren und bei gutem Wetter auf der aussichtsreichen Terrasse direkt an der Trasse sitzen. Nach der Stärkung führt die Tour hinter der Gaststätte links auf eine kleine Waldstraße, an der dritten Möglichkeit geht es rechts in einen breiten Waldweg, der später zum Rastplatz „Zimmerplatz“ führt. Hier beginnt ein besonders spannender Streckenabschnitt, denn entlang des Weges, der vom Rastplatz links nach oben führt, reihen die sich besonderen Baumarten des Burgholzer Arboretums. Auf 200 Hektar Fläche wachsen mehr als 100 Nadel- und Laubbaumarten aus drei Kontinenten und so sollten sich Wanderer viel Zeit für den Aufstieg nehmen und sich den Riesen-Lebensbaum, die Kalifornische Weihrauchzeder oder die Hopfenbuche anschauen.

 

Oben angekommen trifft man auf eine Waldstraße, hält sich links bis zum Rastplatz „Zimmerplatz“ und geht dann rechts auf demselben Weg, wie wir zuvor hochgekommen sind, bis zur Weggabelung zurück. Über die Waldstraße geht es immer geradeaus, an der ersten Möglichkeit biegen Wanderer rechts ab. Nach etwa zwei Kilometern trifft die Strecke erneut auf den Nöllenhammerweg und folgt diesem bis zu einer kleinen Brücke, danach geht es links weiter über den Nöllenhammerweg, an der nächsten Möglichkeit rechts. Hier wartet ein steilerer Aufstieg bis zur großen Weggabelung, bei dem auch geübte Wanderer schon einmal außer Atem geraten. An der Kreuzung gibt es zwei Möglichkeiten: Rechts geht es zurück durch die Ortschaft Vonkeln und am Café Podzelny

(Kaffee und Kuchen warten)zurück zur Bushaltestelle, wer geradeaus geht, überquert die Trasse und läuft den kleinen Waldweg hinaus durch die Ortschaft Wilhelmring zur Bushaltestelle Kaisergarten. Wer die Tour noch verlängern möchte, wählt die dritte Variante und wandert die gesamte Samba-Trasse zurück zum Ausgangspunkt.

 

Meinen Track kann man zum Laufen mit GPS zur Orientierung nehmen, vorausgesetzt man hat sich bei http://www.outdooractive.com  einmalig kostenlos angemeldet:

 

http://www.outdooractive.com/de/wanderung/bergisches-land/unterwegs-im-bergischen-land-sambatrasse/106950966/

 

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Geologische Wander-Highlights im Neanderland

Geologische Wander-Highlights auf dem NeanderlandSteig

 

14.05.2016 Tourenänderung – geplant war eine andere Tour – Gefühlte 7 Hindernisse – daher bin ich dageblieben und habe mich zusammen, mit WanderUwe, für diese Tour entschieden:

 

Von den flachen weiten Landschaften durch das Moor, über die bewaldeten Sandberge mit ihrer eigenen Vegetation, entlang von schönen Bächen bis in die Heide - alles in einer Etappe.

 

Etappe 15: Langenfeld-Reusrath – Solingen

 

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

 

  • Länge: 19,2 km (21,5km)
  • Anspruch: Sehr abwechslungsreiche, nicht ganz leichte Etappe. Mal geht es ganz kurz, aber steil bergauf, mal gemächlich durch weitläufige Landschaften.
  • Charakter: Von flachen, weiten Heidelandschaften führt der Weg durch das Further Moor und weiter zu den Leichlinger Sandbergen, die Sie mit mediterran anmutendem Kiefernbewuchs erwarten. Durch Wälder und über Wiesen führt die Etappe bis zur Klingenstadt Solingen.

 

Startpunkt LangenFeld Reusrath – mit reichlich kostenlosen Parkplätzen, geht es ab hier, ohne viel Mühe, durch die reizvolle Landschaft. Auf der Etappe erlebt man die verschiedenen Ebenen der Rheinterrassen aber auch das naturbelassene etwa 39 Hektar große Further Moor. Es bildete ursprünglich, zusammen mit der Hildener und Ohligser Heide im Norden, ein großes zusammenhängendes Moorgebiet.

 

Man findet unterwegs jede Menge Wildkräuter z. B. Spitzwegerich für Hustensaft, Schöllkraut für Tee, Gundermann oder "Hederichskräuter" die wir auch probieren: Mystische Wirkung: Sie soll alte unverstandene Gefühle in Ordnung bringen, alte Verhaltensmuster erkennen und umkehren, besonders diejenigen, die noch nicht selbst bemerkt wurden. Sie soll Fülle, Kraft und Weiterentwicklung hervorrufen und dabei helfen, die zarteren, feinen Eigenschaften des eigenen Wesens zu entwickeln, sie fein abzustimmen und zum Ausdruck zu bringen. Das innere Gleichgewicht soll gefestigt werden, Vertrauen in sich selbst hervorrufen und das egal, wo man sich gerade befindet. Erkenntnis des Tages: Wildkräuter essen!

 

Nach dem Naturfreundehaus, ab Stecklenberg wird es hügeliger und man wandert eine ganze Weile die LangenFelder Sandberge, dann über die Leichlinger Sandberge – ein besonderer Hügelwanderspaß im Neanderland.

 

Mit einer weiteren Erkenntnis geht es wieder ab nach Hause: Wenn ich im Himmel nicht wandern kann, dann will ich da nicht hin.... in diesem Sinne ....Eure WanderScha

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Harzer Wandergold

06.05.2016 3:30 Uhr der Wecker klingelt vergeblich - und das, obwohl ich mich auf die Brockentour so wahnsinnig gefreut habe. Wir schrecken um 05:00 Uhr hoch, auf, shit ...... "Duschn" und Kaffee beim Haare föhnen. Um 6:00 Uhr treffen wir endlich, am vereinbarten Treffpunkt, ein. Heute bin ich Beifahrerin und kann erst mal zu atmen anfangen.....

 

Es geht Richtung Harz - DeluxeWandern - endlich wieder Brocken! Wann war ich das letzte Mal "oben"?

Oh mein Gott, vor 3 Jahren. Verdammt lange Zeit, aber 3 Wochen können auch lange sein oder 3 Tage oder

3 Stunden. Gefühlt jedenfalls eine Ewigkeit, so wie jetzt die über 300km Autobahn.

 

Wir machen Pause auf der A7 bei Kassel und Zimmermann trifft auf Zimmermann. Wir möchten ihn mitnehmen, aber er muss nach Flensburg. Ab Abbenrode sehen wir endlich den Brocken. Alle sagen "Oh" und "Ah" und rutschen auf dem Autositz rum. "Mega" Rapsfelder läuten eine Fotopause ein - es ist Traumhaft im Harz!

 

Wir parken in Schierke am Bahnhof und werden sofort von der HSB - Harzer Schmalspurbahn begrüßt.

Fotos knipsen, Rucksack auf und los.....

 

Wir starten unsere Wanderung über den Zubringer zum Eckerlochstieg und steigen über diesen auf.

Viele Wanderer sind heute unterwegs, zwischendurch knubbelt es sich und man kommt nicht so richtig in Fahrt.  Der kurze, jedoch steile Steig durch das Eckerloch im Nationalpark Harz ist einer der beliebtesten Zustiege zum höchsten Gipfel des Harzes. Steine und Wurzeln erfordern festes Schuhwerk und an guter Kondition darf es nicht mangeln. Unsere Mädels, meistern die erste (und auch die weiteren  Etappe(n) bis zur Schutzhütte, Stempelstelle Nr. 11, mit großem Respekt - Pause!

 

Weiter geht es über Steine und Wurzeln steil bergauf, schwierige Wegpassagen sind mit Holzstegen ausgerichtet. Nach 3/4 der Gesamtstrecke gibt es noch einmal Bänke, aber diese lassen wir rechts liegen und gehen zügig weiter, bis wir die Brockenstraße erreichen. Dort kann man, wenn man möchte, sich mit einer Pferdekutsche bis an die Spitze bringen lassen oder geht, wie wir, weiter zu Fuß. Sehr viele Biker sind heute unterwegs und radeln in flottem Tempo hoch, oder lassen sich schon wieder runterrollen....

 

On the Top - Mega Aussichten, tolles Wetter, ein paar Dekorationswolken am Himmel,  Restschnee, sehr viele Besucher, Pommesduft, Stemepl Nr. 9 und ein grandioses Feeling überkommt uns.

Wir suchen uns einen dicken Brocken, auf dem wir Pause machen und die Eindrücke einfach nur wirken lassen.

 

Was machen wie denn jetzt? Ah, ja ich habe mir eine tolle RunterWanderung ausgedacht.....

Runter geht ja immer - aber wenn du viel sehen und viele Stempel ergattern möchtest, sollte man schon die Karte dabei haben....öhm öhm...

 

Zunächste gehen wir die asphaltierte Brockenstraße runter, am Urwaldsteig vorbei, bis zur Stempelstelle Nr. 22 und biegen links in Richtung Gelber Brink ein. Hier wird es schon ruhiger und wir laufen, bis wir rechts abbiegen können, um die Obere Zeterklippen, Stempel Nr. 10 zu erreichen, weiter - raufkraxeln ( leider alleine), knipsen, stempeln und im Auf- und Ab, durch schmale urige Waldwege sowie Forstwege bis zum Molkenhausstern Stempel Nr. 23 - nach meiner Karte - aber dort gibt es keinen Stempelkasten mehr?! Auf der separat erworbenen aktualisierten Wandernadelführer Broschüre 2016 steht kein Hinweis. Na sowas!!!

 

Mist - wo ist bitte der Stempelkasten Nr. 23?

 

Kein Zeit zu suchen, daher laufen wir weiter, mal runter, mehr rauf, über den Pferdekopfweg, verpassen durch das Wandern, Reden und Träumen den Stempel Nr. 15 und landen bei Spinne. Warum heißt es da denn Spinne? Von dort geht es genau in die andere Richtung, nicht zum Stempel Nr. 17, sondern zum Bahnhof Schierke, wo das Auto steht.

 

Die Gruppe teilt sich auf. Ich gehe alleine, um mir Stempel Nr. 17 Trudenstein zu holen.

1km hin und 1km zurück und dann schnell im Galopp den Anderen hinterher, die aber schon längst am Bahnhof am und im Auto glücklich sitzen - 23-25km - ab nach Goslar ....Mega war es im Harz mit euch und immer wieder gerne...

 

Eure Wanderscha....

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Unterwegs im Revier....33km

Bergisches Land ganz WanderBar

 

Geplant war, wie immer, etwas anderes – eine tolle Tour im Ruhrgebiet – im Revier meiner Freundin – sozusagen, aber es kam alles ganz anders…

 

13:30 Uhr Treffpunkt in meiner alten Heimat Sudberg in W.- Cronenberg.

Wie ich ja schon vor geraumer Zeit ankündigte, wollte ich immer schon, mehrere Strecken miteinander verbinden. Und genau „Heute“ war einer dieser Tage…

 

Man geht durch die kleine Ortschaft vorbei an den Reitställen, bis man über einen schmalen Trampelpfad, vorbei, an noch leeren Pferdekoppeln, in Richtung L74 „schlendern kann“. Ein kurzes Stückchen später, läuft man einfach nur bergab, bis man durch eine Unterführung muss. Man hält sich links, in Richtung Müngstener Brücke, parallel zur L74. Nicht ganz so schön auf dem Asphaltweg, der sich besser als Radweg eignet, aber dafür entdecken wir einen Weg, unterhalb des Radwegs -  längs zur Wupper – den ich mal testen werde.

 

Geplant war der Brezel-Wanderweg 16,5km  - B im Kreis – aber um dort erst einmal hinzukommen und um Kilometer zu schaffen, starten wir, wie schon erwähnt, in Sudberg. Nun, über die Napoleonsbrücke, man hält sich eigentlich links aber visavis erstrahlt der Bergische Weg, der so verlockend und anziehend wirkt, dass man einfach umdisponieren muss. Rauf! – hinauf – bergauf – mal eine Kurve links mal eine Kurve rechts – aber immer hoch und wenig später, stehen wir, zumindest ich, zum ersten Mal, direkt unterhalb des riesigen Eisenkonstrukts. Auf dieser Seite stand ich noch nie!  "Oh" und "Ah" sagen, Fotos knipsen und weiter.

 

  Wir sind mal kurz vom Weg ab, wegen des Quatschens– Frauen halt unter sich,  Kartoffelsalat und so – um dann zurück, querfeldein wieder auf dem Richtigen zu sein. So ging es einige Kilometer, bis wir zufällig auf dem Brezelwanderweg (B im Kreis) stehen. Ach wie WanderBar es doch hier im Bergischen Land ist!

Zwischendurch scheint die Sonne, in verschwitzter Kleidung eine Wohltat. Man wandert und wandert, verliert die Zeit im Reden (Kartoffelsalat und so) und plötzlich ist man da, wo man sein möchte.

 

                         Wenn doch alles so einfach wäre, wie das Wandern im Bergischen!?

 

Nach einigen weiteren Kilometern, hat man  einen phantastischen Ausblick und sieht Schloss Burg.

 

Wie war das jetzt mit dem B im Kreis – Ach ich weiß es nicht mehr– eh ich nachdenken kann,  umrunden wir die Sengbachtalsperre – ein bisschen S im Kreis ( Klingenpfad ca. 70km) -  schwupp über die Staumauer um dann, nach fast 22km zu pausieren. Stullen, Eier, Handvoll Nüsse, kein Kartoffelsalat - was man im Rucksack so findet und rausholen kann.

  

Erstaunlich, dass bis zur Pause kein Mensch zu sehen war, ein Eichhörnchen und ein Reiher schon oder vllt. mal Einer aber genau da, an der Bank, war der Teufel los – oder hat er sie alle geschickt?!

 

Weiter gings bergauf in Richtung Kartoffelkiste– Schloss Burg – wieder Müngstener Brücke, von der anderen Seite, kurz das B im Kreis wenig später das R im Kreis vorbei am Diederichstempel (A9) um dann den kleinen Aufstieg – W ohne Kreis  was wie eine Metapher gesprüht am Felsen zu finden ist– hinauf nach Sudberg.

(Gegenüber der Parkplätze)!

 

Total verschwitzt – nicht ausgelaugt, aber nicht mehr ganz bei Sinnen– nach 33km in 5:26 Stunden, fallen wir ins Auto und quatschen noch eine Weile über Kartoffelsalat und so…Wie viele Rezepte es doch gibt!  Muss ich unbedingt alle ausprobieren....

 

Eure WanderScha!

 

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Jugendherbergen in Deutschland

Wow – 145 Follower – Vielen Dank dafür…

 

Das nehme ich zum Anlass und sage auf meine spezielle Art und Weise „Danke“!

 

In Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk, verlose ich zwei Schnuppergutscheine im Wert von

je 25,00€ - wenn dass nicht mal Grund genug ist, sich die Herbergen genauer anzuschauen:

 

Wie ihr ja wisst, bin ich ständig und laufend unterwegs – und meistens in Jugendherbergen untergebracht. 

Die Jugendherbergen sind eine Idee „ Made in Germany“ mit rund 500 Jugendherbergen in Deutschland.

In jedem Bundesland, in fast jeder Stadt, kannst Du für kleines Geld – ganz viel bekommen!

 

Immer nah – immer da und immer in Top Lagen z. B. an der Nord- und Ostseeküste nicht weit vom Meer, einem Gewässer, in der Nähe eines Bahnhofs oder zum Stadtzentrum. In Metropolen und in den Alpen und jede Herberge bietet ein ganz individuelles Freizeitangebot,  dass so manches Hotel in den Schatten stellt.

 

Es gab bisher keine Jugendherberge, in die ich nicht noch einmal „nicht einchecken“ würde –ganz im Gegenteil. Jedoch gibt es sehr viele Herbergen, die ich ganz besonders hervorheben möchte.

 

Z. B. die Jugendherbergen, die eine ganz besondere Traumlage bieten. In einer Burg- Burg Strahleck oder Festung - Ehrenbreitstein bei Koblenz, oder in alten Stadthäusern, denkmalgeschützten Bauwerken - in Kaub – umgebaut um Dir einen schönen Urlaub zu gestalten, aber die Ursprünglichkeit des Hauses erhalten blieb.

 

 

Die Verpflegung ist alles andere als Schulkantinenessen! Selbst ich als Gluten- und Laktoseunverträgliche

(zuletzt in Traben-Trarbach erlebt) bekomme immer etwas zu Essen. Es wird auf Vegetarier und Veganer geachtet und spezielle Menüs frisch gekocht. Nicht nur einmal in der Woche, sondern jeden Tag. Das hat doch schon mehr als 3* Charakter bei minimalen Preisen.

 

Wenn Du jetzt Lust hast, in einer Herberge in Deutschland zu übernachten, um Dich von dem zu überzeugen, kannst Du einen von zwei 25,-€ Gutscheinen gewinnen und Dir hier gleich die Passende raussuchen: http://www.jugendherberge.de/

 

Und vielleicht sehen wir uns …. Bis demnächst …. Eure WanderScha

 

PS: Liken und Teilen beeinflussen nicht die Verlosung aber Du muss mir schon zeigen, ob Du einen Gutschein gewinnen möchtest.

 

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II. Aprileske Hochgefühle im Neanderland

 Zuckerscha im Wanderkreis…..

 

Mich erreichte in den vergangenen Tagen, eine durchaus reizvolle Strecke, die ich unbedingt gehen wollte. Aufgrund der Länge von 32 km, entschied ich mich, diese Tour, an einem „schönen Sonntag“,  alleine zu gehen.

An dieser Stelle entschuldige ich mich, bei dem Einen oder Anderen, den ich auslud oder gar nichts von meinen Plänen erzählte. Es sollte meine Tour werden! Nur ich und ich - allein - 32 km im Neanderland.

Mein Tempo, mein Feeling, meine Eindrücke….mein „Traubenzucker“!

 

Wegverlauf - Langenberger Rundweg: 32 km - 1086 Höhenmeter

 

Bahnhof in Velbert-Nierenhof, von dort geht es kurz hinter dem Bahnhof den Wald hinauf zum Langenberger Ortsteil Hopscheider Berg, wo man einen weiten Blick auf das Dreibachtal und das Ruhrtal bei Essen hat. Dann Richtung Huisge, Deilbachtal, Siedlung "In der Wünnen", Asbachtal, Hofschaft Rottberg, Hofschaft Thünershof, Kleff,  über den Knollenberg und weiter Richtung Neviges, Gut Kuhlendahl Hofschaft Krüdenscheid, Hofschaft Löh, Alaunloch, Windrath, Nordrath, Judt/Schelenhaus, entlang des Dreilbaches über den Höhenweg. Hofschaft Sandkuhle, Huxelmannsbusch, Felderbachtal nach Huxel, Oberste Kleinbeck, Wöltersberg, bei Velbert-Nierenhof.

 

 24.04.2016 der Wecker klingelt um 05:15 Uhr – Oh man – für heute ist Aprilwetter angesagt aber ich will unbedingt den Langenberger Rundweg gehen. Ich stehe auf und schleiche mich nach der Dusche, Kaffee und Wasser aus dem Haus. Mit leichten Kopfschmerzen, komme ich am Bahnhof Velbert-Nierenhof um 07:00 Uhr an und zögere einen Augenblick aber meine innere Stimme treibt mich vorwärts.

 

 Rucksack auf und über die Bahngleise - ich folge  dem L im Kreis – und eh ich drüber nachdenken kann – befindet ich mich im Wanderkreis, um dann sofort erst einmal bergauf zu gehen. Herrje, ich laufe mich ja lieber erst mal auf gerader Strecke ein, aber das Leben ist kein Ponyhof, also hoch.

Mit erhöhtem Puls, komme ich oben an. Prima, erst mal Jacke aus. Ich hätte auch langsam machen können, aber irgendwas treibt mich vorwärts an diesem Morgen -  als liefe ich im Windschatten von jemand anderem.

 

 Es geht über verschieden Wegpassagen, immer wieder muss ich feststellen wie schön, herrlich und auch traumhaft es im Neanderland ist und auch, dass obwohl ich kaum jemanden auf dieser Strecke treffe, ich mich nicht alleine fühle.

 

Ich sehe Neues, noch nicht Entdecktes, auf dem Weg und anderswo.

 

Die Landschaftsbilder wechseln sich ab. Ich sehe Dammwild, ein Eichhörnchen - sogar ein Fuchs.

Spektakulären Aussichten, ich gehe über schmale Pfade an Feldern vorbei, durch Waldabschnitte, über kleine Bäche und Stege, hier und da auch mal über Landstraßen. Einige Höhenmeter machen die Etappe auch sehr sportlich -  und immer wieder kreuzt der Langenberger Weg den Neanderlandsteig und teilten sich so manche Wegpassagen.

 

Ich wandere im Kreis also - im Wanderkreis - um den Sender Langenberg herum, aber auch vorbei an Schaf-, Kuh- und Pferdeweiden, durch Hofschaften. Und das Wetter?: Regengüsse, Hagelschauer, Schneeflöckchen und zwischendurch küsste mich die Sonne, aus heiterem Himmel und wärmt mich auf eine besondere Art und Weise - der April macht halt was er will!

 

Erste Pause bei -Hof zu Hellern mit einem Cafe`zum Einkehren - bei ca. KM 20,  ich bleibe aber draußen– ich suche das WC, setzte mich auf eine Bank, gönne mir Traubenzucker, die Sonne lacht - herrlich, dann aber fängt es an zu regnen.  Ich finde Unterschlupf beim Zuchtbullen und den Schweinen, die beieinander liegen und schlafen. Zweite Pause, wenig später bei KM 29, an einer kleinen Hütte. Ich setzte mich rein und genieße die Ruhe... Dankeschön ...war schön da... Ein Blick zur Uhr - ich muss los - weiterlaufen- !

 

Die letzten Kilometer gehen zügig voran und bei sage und schreibe 34,4 km in 5:58 Std. kam ich am Bahnhof Velbert-Nierenhof glücklich und zufrieden an. Das Neanderland ist immer einen Ausflug wert.....

 

 Die Strecke werde ich noch mal gehen –  etwas später – Eure WanderScha

 

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DAV unterwegs - Blüten im Umlauf im "Nicht-Blümchenpflücker-Tempo"

I. Aprileske Hochgefühle in der Eifel…

 


Blüten im Umlauf im "Nicht-Blümchenpflücker-Tempo" danke Jens!
Länge: 39,1 km, 8:04:55 Stunden, Aufstieg: 1344m Abstieg 1599m

 

 

(Blütenmeer und mehr: Konditionstraining mit den DAV Kölner Alpinisten - zwei Gipfel ohne Blasenkandidat)

 

5:00 Uhr Wuppertal– der Wecker klingelt, ich stehe auf obwohl ich die halbe Nacht wach lag. Draußen ist es schon etwas hell! Heute soll es in die Eifel gehen, ganz genau nach Monschau. Ich bin aufgeregt – 38 km – schaffe ich das? Ich bin ja oft vom Größenwahnsinn getrieben aber heute muss ich es auch packen.

 

Geplant ist eine Rundwanderung über Perlenbach- und Fuhrtsbachtal (Naturschutzgebiet mit wild wachsenden gelben Narzissen, nur so zur Info), Döppeskaul, dann acht Kilometer Belgien: Truppenübungsplatz Elsenborn mit Krockesbach und Bielei, Galgenberg, am Jägersief entlang über die Grenze, weiter nach Kalterherberg, Exklave Ruitshof, hinauf zur Richelsley mit dem sechs Meter hohen Kreuz im Venn, dann durch Fichtenwald hinunter nach erneuter Querung der ehemaligen Vennbahntrasse nach Gut Reichenstein. Entlang des verschlungenen Rurtales bis Monschau, dann zurück entlang des Perlenbachtals und der Perlenbachtalsperre, hinauf nach Monschau-Höfen.


8:15 Uhr Monschau-Höfen – alle sind da und bereiten sich vor. Einige, ich inkl., suchen eine Stelle für die Notdurft. Vergeblich! Wir starten und laufen über eine nasse Wiese, innerhalb von 5 Minuten ist die untere Hälfte der Hose nass –Schuhe sind wasserdicht, Gott sei Dank! Uns stellt sich ein Zaun in den Weg, drunter, drüber, irgendwie durch, Rucksack über und Judorolle unter dem Zaun – und dann stehen alle in einem kleinen Wald. Prima – Kollektives Pipi-Machen – Jungs schauen sich die Wolkenformation an: „Wird es Regen geben?“

 

Weiter geht es – wir stürzen im Eiltempo, vom Stier getrieben, den Weg hinunter – irre (schön)  – jemand rutscht auf dem nassen, feuchten, teilweise schlammigen Bode aus. Egal, aufstehen und weitergehen.

 

Es geht zügig strammen Schrittes, auf und ab, hoch und runter, auf befestigten Wegen und dann, die erste, außerhalb des Naturschutzgebietes, Off-Trail Kraxeleinheit – aus heiterem Himmel. War klar, einfach mal so, vom Weg ab, links Schräghang rauf – Chapeau! Mir war ab dem Moment dann auch klar, was mich auf den weiteren Kilometer erwartet. Oben angekommen, ging es wieder runter, zurück zum ursprünglichen Weg.

 

So ging es Kilometer für Kilometer, mit Sonne, Regen, Hagel im „Nicht-Blümchenpflücker-Tempo“ entlang der rauschenden Rur, den hübschen Narzissenwiesen - mal mehr mal weniger- über und unter Zäune, durch Zeckenginster, immer wieder über Stock und Stein, selbstverständlich Auf und Ab, bis wir dem Stier, tatsächlich auf einer offenen Wiese gegenüberstehen. Dieser ist mindestens genauso überrascht, uns zu sehen, wie wir so aus dem Unterholz kommend, plötzlich da stehen: "Jens, stand der auf der Tourenbeschreibung?"

Wir bewegen uns dezent rückwärts und er, nach anfänglicher Schockstarre, davon.

 

Zwei Pausen, bei Kilometer 17 und 32, nicht wirklich Zeit für Fotos, immer wieder die wilden Narzissen schnell im Vorbeirauschen knipsen oder die Landschaft. Der mentale Wanderhöhepunkt versetzt mich ab Kilometer 20 in Wanderrausch und bei 30 ins Wanderfieber. Die Pause stört mich persönlich bei 32. Ich scharre mit den Füßen, Innobar Riegel futtern http://www.innosnack.de/, Bilder gucken und feststellen dass es den Füßen dank Wrightsock http://www.wrightsock.de/ (Jaaa) gut geht– endlich geht es weiter…. Jens kündigt einen kleinen Aufstieg an – wunderbar – endlich wieder rauf!  

Das ganze gefühlte 100 x  irgendwo dazwischen Gipfelfoto schießen, bis wir wieder in Monschau-Höfen sind– alle sind glücklich, 39,1 kein Fieber nur Kilometer, alle ab ins Auto, alle fahren Heim und ich????

Ich will nicht bleiben – Heimweh –ab nach Hause! Schön war es! Gerne wieder…eure WanderScha

 

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wie wanderscha ans Wandern kam.....

Erst einmal ein "Herzliches Dankeschön" an den Redakteur der Zeitschrift: DER BERG - Das Magazin des Deutschen Alpenvereins Sektion Düsseldorf e.V. - für die Idee und den tollen Bericht.

 

Mit einer der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte, war es im Deutschen Alpenverein Mitglied zu werden. Schau doch einfach mal auf eine Seite der Sektion in deiner Nähe!

Hier findest du Gleichgesinnte, mit denen du deinen Interessen nachgehen kannst:

 

https://www.alpenverein.de/DAV-Services/Sektionen-Suche/

 

...die Zimmermann und das Wandern! – Zwischendurch frage ich mich immer wieder: „ Warum bin ich dem Wandern so verfallen?“  Eine mögliche Antwort steckt wohl auch in meinem Nachnamen tief verborgen.

Sicher ist, dass viele Nachnamen auf die Berufe des Mittelalters zurückgehen.

 

Die Blütezeit des Zimmermans war das Mittelalter mit seinen gewagten großen städtischen Fachwerkhäusern. Beispiele sind vor allem das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim, das Rathaus in Wernigerode sowie die gesamte Altstadt von Quedlinburg – Weltkulturerbe. Aber auch die des Zimmermans Michel, dem man dem Bau des Doms zu verdanken hat. Nachzulesen ist seine erlebnisreiche Reise von Flensburg nach Köln zum Rhein:

 

Der Zimmermann von Köln - Bergischer Verlag

 

 Wie ich nun zum Wandern kam, könnt ihr im Bericht lesen, irgendwann packt es auch dich - ganz bestimmt!

 

Eure WanderScha!

 

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Innodrink-Power für Unterwegs

Wanderscha trinkt ....

 

...es gibt im Leben immer ein "nice to have" und ein "must have"!

 

INNODRINK in der Geschmacksrichtung Zitrone ist (m)ein "Must Have" wenn es auf meinen Lauf- und Wandertouren um die Flüssigkeitszufuhr geht. Innodrink als Ausdauer-Power-Getränk zum Auflösen in kleinen Einheiten für Unterwegs, liefert mir anhaltende Power, schmeckt köstlich und kann jederzeit mit Leitungswasser frisch gemixt werden.

 

Eine frische Bergquelle wäre mir zwar lieber aber.... fällt unter die Kategorie: Nice to have!

 

INNODRINK schmeckt erfrischend zitronig und eignet sich perfekt für sportlich, aktive Menschen, die konstante gute Leistung bringen wollen!

 

Die Sorte Zitrone enthält folgende Zutaten:

Isomaltulose (ist eine Glukose- und Fruktosequelle)
Zitronensäure
Meersalz
Natürliches Zitronen Aroma

 

Danke für die Innobar-Mohnriegel

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einfach mal weg....WanderRausch...

Etappe 2 Jakobsweg NRW: Wermelskirchen bis Odenthal (19,5 Kilometer)
Wanderscha im Wanderrausch.....

Die zweite Etappe beginnt am Marktplatz von Wermelskirchen. Der Weg führt hinab ins idyllische Eifgenbachtal, vorbei an ehemaligen Mühlen ins Dhünntal nach Altenberg,mit dem ehemaligen Zisterzienskloster und dem Altenberger Dom. Im Dhünntal geht es weiter, vorbei an Schloss Strauweiler nach Odenthal, einem kleinen, von hübschen Fachwerkhäusern geprägtem Ort mit der romanischen Pfarrkirche von St. Pankratius.


Heute war ich mit WanderUwe unterwegs - und mir war klar dass eine Wanderung mit Uwe eine Exkursion -  ein Lehrgang "ja" ein Ausflug mit speziellen Besichtigungen im Bergischen Land, und nicht nur eine Wanderung, werden würde. Die Etappe ist super zu laufen, ein paar Höhenmeter wurden erklommen aber immer entlang des Eifgenbachs: 

 

Der Eifgenbach entspringt am Rattenberg in Wermelskirchen an der Stadtgrenze zu Remscheid, umfasst südlich den Wermelskirchener Hauptort und fließt durch ein naturbelassenes Tal in südwestlicher Richtung. Im Unterlauf bildet er die Grenze zu Burscheid. In Sichtweite des Altenburger Doms in Odentahl mündet der Eifgenbach in die Dhünn.

 

WanderUwe der Pflanzenkundler, oder auch Botaniker, beschäftigt sich eingehend mit der Vielfalt der Pflanzenwelt und vermittelt sein Wissen auf eine wirklich interessante Art und Weise.

Wir sahen unterwegs Buschwindröschen, Schabockskraut, Hyanzinthen, Narzissen, Bärlauch u.v.m.

Ich wäre höchswahrscheinlich vorbeigerauscht - ich bin ehrlich ....

 

Wir gingen strammen Schrittes - keine Pause - Wasser und Banane gab es während des Laufens.

Im Altenburger Dom-Laden bekommt man den Stempel und eine riesige Auswahl an Wanderbüchern.

Zwei Bücher für meinen neuen Wanderrausch musste ich von den letzten Kröten im Portmonee mitnehmen: Der Bergische Panoramasteig und der Bergische Weg.

 

Gehe ich diesen Steig bzw. Weg dieses Jahr auch noch? Wer weiß wohin mich meine Füße tragen werden ..... Schöner Wandertag ---- Eure WanderRausch

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Im Bann der Mosel

Im Bann der Mosel - endlich Zeit zum Vermoseln....

 

Nach den anstrengenden letzten Wochen, musste ich mir einfach eine kleine Auszeit gönnen.  Ich motivierte meine Tochter und im nächsten Step zwei Freundinnen zu einer Wanderung– die einfach "Ja" sagten ohne zu ahnen was auf sie zukommt.....

 

Die Idee zwei Etappen an der Mosel zu erwandern, fanden alle gut und so quartierten wir uns in der Jugendherberge Traben-Trarbach ein. Ein großes Dankeschön noch mal an das nette Team der Herberge, das die vielen Umbuchungen „sehr freundlich“ in Kauf nahm und uns zudem eine Schnupperübernachtung ermöglichte.

 

Wir parkten kostenlos in Reil direkt am Hang eines Weinbergs, der uns schon gleich erst einmal „verzauberte“! Vorsorglich bekam jeder die tollen Wrightsock doppel-lagige Socken, damit niemand zum Blasenkanditat mutiert *grins*...

 

Wir überquerten die Moselbrücke, um ans rechte Moselufer zu gelangen und den ersten kleinen Anstieg über Asphaltwege direkt durch die Weinberge zu erwandern. Der dort angelegte Rundgang direkt durch die Weinberge (2,5 km) lud ein und so liefen wir uns, im Auf- und Ab, über die Hangkante ein.

 

Dann sollte es endlich weiter auf der Moselsteigetappe gehen. Die Etappe bietet immer wieder Pfadpassagen auf höchstem Niveau,  mal durchs Gehölz, mal durch offenes Terrain, zwischen Felsen und Weinbergen mit phänomenalen Ausblicken, wie z. B.  an der Rottenblickhütte.  Dort trafen wir auf nette Wanderer, die sich den letzten Schluck Moselwein aus ihrer Flasche gönnten. Gerne hätten wir auch davon gemoselt, wurden aber immerhin zu Moselprinzessinnen gekührt.

 

Die Etappe endet (oder beginnt je nach Verlauf) mit einer Besichtigung der mittelalterlichen Grevenburg.

Die letzten 1,5 km gingen wir einen Serpentinenpfad hinunter. Die eine oder die andere Moselprinzessin musste feststellen, dass hinunter einfach manchmal viel anstrengender ist – als hinauf.

 

In Traben-Trarbach angekommen, konnten sich alle gemütlich ausruhen, während ich zuerst einem Zug und dann einem Bus hinterer lief, um zurück nach Reil zu kommen, wo das Auto noch stand.

Wie nett der Busfahrer doch war, der mich im Rückspiegel sah und noch anhielt!

 

Völlig vermoselt kam auch ich in der Herberge an .....schön war`s eure Wanderscha....

 

 

 

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DAV unterwegs: Ahrtal, Grate um Altenahr & Mayschoss

WanderScha unter Wandersch(r)ock!
Freundlicherweise bin ich ganz spontan nach 40 km Moselsteig zu einer kleinen Kraxelei nach Altenahr über die Teufelsley und weiteren Gratewanderungen eingeladen worden. Da ich mich ja immer freue, wenn es um einen Wandertag geht, habe ich spontan zugesagt. Eingeladen wurde von einem DAV Mitglied zu einer privaten Wanderung über die Grate rund um Mayschoss, Ahrbrück und Altenahr...

 

Es sollte sportlich werden, es sollte geklettert werden. Mir war zu dem Zeitpunkt nicht klar, was da auf mich zukommt ... Es ging direkt steil hoch. Erster Weinberg, erste Off-Trail Kraxeleinheit... Es ging sehr straff und schnellen Schrittes weiter... Teufelsley, Schrock ... Und eine weitere echte weglose Kletterpartie später war klar: Ich schaff das nicht!

 

Die ganze Tour: geplant waren aufgerundet 27 km mit 1.600Hm. Die Gruppe teile sich schließlich auf und ich wanderte mit zwei anderen Teilnehmern alleine weiter. Wir wanderten auf befestigteren Wegen auf und ab, übers Steinerberghaus weiter Richtung Altenahr, einige Aussichten später erreichen wir wieder den Schrock und überquerten ihn nochmals komplett von der anderen Seite und die Teufelsley schauten wir nur von unten an.

 

Danach machten wir uns an den Abstieg nach Mayschoss ... 20 km sind dennoch zusammengekommen.

 

Die andere Gruppe blieb unbeirrt auf Kurs und erklamm in nur insgesamt 7 Stunden desweiteren Horn, Teufelslochgrat, das Teufelsloch, Engelsley über die Felstürme (Schwierigkeit ca. 2).

Mehr als eine sportliche Leistung.

 

Crazy Day -  Eure Wanderschock

 

Aus Datenschutzgründen veröffentliche ich keine Fotos der Mitwanderer.

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