Im Bann der Mosel

Im Bann der Mosel - endlich Zeit zum Vermoseln....

 

Nach den anstrengenden letzten Wochen, musste ich mir einfach eine kleine Auszeit gönnen.  Ich motivierte meine Tochter und im nächsten Step zwei Freundinnen zu einer Wanderung– die einfach "Ja" sagten ohne zu ahnen was auf sie zukommt.....

 

Die Idee zwei Etappen an der Mosel zu erwandern, fanden alle gut und so quartierten wir uns in der Jugendherberge Traben-Trarbach ein. Ein großes Dankeschön noch mal an das nette Team der Herberge, das die vielen Umbuchungen „sehr freundlich“ in Kauf nahm und uns zudem eine Schnupperübernachtung ermöglichte.

 

Wir parkten kostenlos in Reil direkt am Hang eines Weinbergs, der uns schon gleich erst einmal „verzauberte“! Vorsorglich bekam jeder die tollen Wrightsock doppel-lagige Socken, damit niemand zum Blasenkanditat mutiert *grins*...

 

Wir überquerten die Moselbrücke, um ans rechte Moselufer zu gelangen und den ersten kleinen Anstieg über Asphaltwege direkt durch die Weinberge zu erwandern. Der dort angelegte Rundgang direkt durch die Weinberge (2,5 km) lud ein und so liefen wir uns, im Auf- und Ab, über die Hangkante ein.

 

Dann sollte es endlich weiter auf der Moselsteigetappe gehen. Die Etappe bietet immer wieder Pfadpassagen auf höchstem Niveau,  mal durchs Gehölz, mal durch offenes Terrain, zwischen Felsen und Weinbergen mit phänomenalen Ausblicken, wie z. B.  an der Rottenblickhütte.  Dort trafen wir auf nette Wanderer, die sich den letzten Schluck Moselwein aus ihrer Flasche gönnten. Gerne hätten wir auch davon gemoselt, wurden aber immerhin zu Moselprinzessinnen gekührt.

 

Die Etappe endet (oder beginnt je nach Verlauf) mit einer Besichtigung der mittelalterlichen Grevenburg.

Die letzten 1,5 km gingen wir einen Serpentinenpfad hinunter. Die eine oder die andere Moselprinzessin musste feststellen, dass hinunter einfach manchmal viel anstrengender ist – als hinauf.

 

In Traben-Trarbach angekommen, konnten sich alle gemütlich ausruhen, während ich zuerst einem Zug und dann einem Bus hinterer lief, um zurück nach Reil zu kommen, wo das Auto noch stand.

Wie nett der Busfahrer doch war, der mich im Rückspiegel sah und noch anhielt!

 

Völlig vermoselt kam auch ich in der Herberge an .....schön war`s eure Wanderscha....

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Margit Schmidt (Freitag, 08 April 2016 09:30)

    Einfach herrlich geschrieben - ja bei uns an der Mosel ist es schön,
    weiterhin eine schöne Zeit auf dem Moselsteig!
    Herzlichst Margit Schmidt

  • #2

    Wanderscha (Sonntag, 10 April 2016 19:23)

    Vielen lieben Dank Frau Schmidt, ja da gebe ich Ihnen recht, an der Mosel ist es wunderschön.
    Dankeschön für das Feedback,
    herzlichst Jeanette Zimmermann