Natursteig Sieg - aus 2 mach 1

Etappe 01 von Bhf. Siegburg bis Bhf. Hennef 14,5km

Wälder, Wasser, Wallfahrten


Zum Auftakt des Natursteig Siegs sind wir gleich zwei Etappen gewandert.

 

Das für mich persönlich Beste ist, dass jede Etappe an einem Bahnhof beginnt und auch an einem Bahnhof endet. Das können nicht alle Qualitätswanderwege vorweisen. Es vereinfacht die An- und Abfahrt erheblich.

 

Durch das gelbe Natursteig Zeichen sind die Zuwege leicht erkennbar und sie führen einen

geradewegs zum Natursteig Sieg.

 

Gleich zu Anfang hat man eine herrliche Sicht zum Johannistürmchen - das ehemalige Abtei Michaelsberg,  auf dem Michaelsberg, den man immer wieder an markanten Punkten sehen kann und auch vorbei an dem ehemaligen Kloster Seligenthal, für die Wallfahrtswanderer durchaus schöne Besichtigungspunkte.

Zunächst läuft man vom Bahnhof Siegburg aus, idyllisch an der Sieg entlang und gewinnt schon nach wenigen Kilometern an Höhe.

 

Die Maximale Höhe ist bei der ersten Etappe bei 290m erreicht und ist daher sehr gut auch für flotte Kinder und sogar mit Kinderwagen geeignet. Man läuft überwiegend auf befestigten Waldwegen, diese führen schon mal links oder rechts in kleine Pfadwege ab, aber nichts was tatsächlich die Wanderung erschweren könnte.

Herrliche Aussichten, Weitblicke und ein reizvoller Abstecher zur Wahnbachtalsperre.

Für die Umrundung der Talsperre die zusätztliche 23,5km beansprucht, sollte man sich separat Zeit nehmen oder nur in Kombination mit der 1. Etappe laufen.  Obwohl dem Wanderherz ja keine Grenzen gesetzt sind....

 

Etappe 02 von Bhf. Hennef bis Bhf. Blankenberg 17,6km

 

Typisches Siegtal: Höfe, Höhen, Historie

 

Die 2. Etappe ist schon im direktem Vergleich zur 1. Etappe anspruchsvoller. Ohne den Zugweg spart man zwar an Kilometer, da sie dann nur noch 15,6 km Wegstrecke misst, aber bietet gleich mehr an Höhenmetern.

(ca. 620m)

In Höhe der Wahnbachtalsperre beginnt auch der Erlebinsweg Sieg.

Er schlängelt sich mitunter auf dem Natursteig Sieg, leitet aber immer wieder von diesem ab, um die Region links und rechts vom Steig zu entdecken. Die abwechslungsreichen, mal leicht zu bewältigenden, mal anspruchsvolleren Routen führen durch Wälder, Wiesen und Felder - in tiefe Täler und auf luftige Höhen.

 

Und das ist noch nicht genug an Wanderwegen in dieser wunderschönen Region, denn auch der Bergische Weg

teilt sich Wegpassagen in dieser abwechslungsreichen Landschaft.

Nette Wanderer mit und ohne Hund trifft man hier und kommt ungezwungen ins Gespräch.

 

Nach einem ordentlichen Anstieg, wird man durch eine Stempelsteele belohnt, eh es dann gemächlich runter nach Blankenberg geht. (Das Stempelheft kannst du hier bestellen) aber nicht ohne vorher mit einer Weitsicht ins Rheintal so richtig ins Staunen zu kommen. Wenn das nicht mal Grund genug ist, am kommenden Wochenende den Rucksack zu packen und die Stiefel zu schnüren, denn... " Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen"!

 

In diesem Sinne, freue ich mich jetzt schon auf die 3. und 4 Etappe.

 

Eure Wanderscha

Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Johann Nilkens (Donnerstag, 13 Oktober 2016 21:58)

    Schöne kurze Beschreibung der ersten beiden Etappen. Viel Spaß bei den nächsten Beiden.