24 Kilometer Neanderland-pur

Das man im Neanderland gut und gerne unzählige Meilen zurücklegen kann und sich am Ende immer noch nicht sattgelaufen sowie gesehen hat, zeig ich euch auf meiner ersten Neanderland Tour.

Wenn man eine kleine Runde gehen möchte, teilt man die Tour einfach auf und geht diese bequem in zwei Etappen. Startpunkt ist die Gruitener Straße in Wuppertal – Vohwinkel, hier findest du auf jeden Fall einen kostenlosen Parkplatz.

Wir erwandern die Siedlung Neue Heimat in Richtung Osterholz und stoßen ganz schnell auf den Zubringer des neanderlandSteigs. Hier wird es schon sehr idyllisch und obwohl du gerade noch in einer hübschen kleinen Ortschaft warst, ist man ganz schnell im Naturschutzgebiet Kreis Mettmann – Mitten im Wald auf wunderschönen urigen Wegen. Schon nach einigen Wanderkilometern wird die Osterholzer Straße überquert (Einkehrmöglichkeit optional: Haus Pook auf der Osterholzer Straße und wandern auf dem neanderlandSteig weiter bis zum Hahnenfurther Weg, in Richtung Schöller aber den wir, ab der nä. Linksabbiegung / Hermgesberg folgend, schon wieder verlassen.

 

Den Track gibt es hier: 24 km neanderlandSteig

Es geht vorbei an der schönen Düssel bis zum Rittergut Schöller. Dort verlassen wir zum ersten Mal den neanderlandSteig und wandern den kleinen Berg hinauf zum Rittergut. Durch die kleine Ortschaft Schöller kommt man schnell in Richtung B7 - vorbei am Kalksteinwerk Neandertal, den Tunnel hindurch und direkt im Anschluss die erste Möglichkeit sofort rechts in den Schlehenweg hinein. Zur Orientierung dient das Eulenkopfwegzeichen, diesem Zeichen entlang, wird der Kalksteinbruch umwandert. Hier trifft Natur auf Industriegeschehen wahrhaftig aufeinander. Im Jahr 2012 stellt die Kalksteinwerke Neandertal GmbH den Abbau ein. Dann soll das 900 000 Quadratmeter große Areal, die zur höchsten Erhebung Mettmann angewachsen ist, rekultiviert werden. Ich bin gespannt....

Bis zur Wülfrather Ortschaft Düssel ist es nicht weit, dahin wollen wir, - also gehen wir flott den Gehweg entlang der Straße. Nicht ganz so schön aber zielführend bis wir wieder auf dem neanderlandSteig sind und in die Ortschaft Düssel verschwinden. Hier steht die Brotkiste - mein Highlight des Tages. Es gibt regionale Produkte, Brot, Teilchen, belegte Brötchen, selbegemachte Marmelade, Kartoffeln und Eier von glücklichen Hühnern -die auf Gut Aue leben. Der Bauer liefert noch eingenhändig an und eh ich mich versehe, landet schon ein Paket im Rucksack. Es gibt sehr schöne Rastpätze und eine Kirche und noch einige Wandermeilen vor uns.....

 

Ein bisschen Auf und Ab auf dem Steig, den wir wieder verlassen und sozusagen eine Schleife drehen, in deren Mitte sich der Trekking Schapaka Hof  befindet. Über den Zugbringer Bergischer Weg gelangt man auf eine kleine Anhöhung, die herrliche Aussichten verbirgt und eine Bank.

Kurze Zeit später wird die L422 überquert und wir verschwinden  in den parallel verlaufenden Wanderweg - Kölnische Landstraße,  zur L422 entlang. Wenn man gut aufpasst, sieht man die Markierung des Eulenkopfwegs auf dem Boden eingezeichnet.  Hier wird links abgebogen über einen Trampelweg - einfach die Wiese hinunter.

Ich hätte ihn fast im Wanderrausch übersehen ;-) Wir genießen noch einmal kurz den neanderlandSteig,  den wir über den Hahnenfurter Weg bis Schöller verlassen. Noch einmal an den Kalksteinwerken vorbei um dann über die Ladebühne - Am Steinberg - Osterholz auf die Gruitener Straße am Auto anzukommen.

 

Dem Hund hat es auch gefallen....bis bald eure Wanderscha

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Kommentare: 1
  • #1

    Gabriele Bach (Dienstag, 07 März 2017 07:01)

    Toll beschrieben. Das probieren wir aber in zwei Teilen. Freue mich auf weitere Vorschläge aus dem Neanderland.
    Mit freundlichen Grüßen Familie Bach