Das Neanderland

Blogger unterwegs

Das Neanderland bot mir und vielen anderen Bloggern die Zusammenarbeit an. Dafür erst einmal ein Herzliches Dankeschön. Es ist mir eine Freude, aus dem Neanderland zu berichten.  Im Neanderland bin ich bereits in der Jungendzeit mit dem Rad und zu Fuß durch die Wälder gestreift. Ich kenne manche Orte, so gut wie meine Westentasche - und bin immer wieder gerne dort unterwegs.

 

Wir Blogger berichten über die Vielfalt im Neanderland. Wanderwege, Ausflugsmöglichkeiten, Aktuelles wie z. B. Informationen, Insider Tipps und Kontakte zu den sehenswertesten Orten im Neanderland. Hier finden du weitere Beiträge von Bloggern, die über ihre Ausflüge im Neanderland berichten. Lass dich sich inspirieren:

www.neanderland.de/blogger


Wandern mit hunderucksack und Spanferkel im Neanderland

Am Wochenende war ich mal wieder im Neanderland unterwegs. Eine liebe Freundin wollte mal eine längere Tour mit ihren Hunden unternehmen und einen Hunderucksack testen, den man im http://www.natural-dog-store.de/

erwerben kann. Ich war begeistert, dass sie sich ihr Proviant von ihrem Hund tragen lies. Feine Sache, vor allem hatte ihr Hund eine tolle Aufgabe und bekam zwischendurch eine Belohung für das Stehenbleiben und das Entnehmen aus dem Rucksack. Ich hingegen musste meinen Rucksack selber tragen, aber das mache ich ja immer.

Einen Hund werde ich mir deswegen nicht anschaffen aber für die Wanderer, die mit Hunden unterwegs sind, ist es eine Überlegung wert.

 

Wir sind die klassische Urzeitwanderung ab Gruiten S-Bahnhof gegangen. Man folgt den roten Neandersteig- Schildern und kann die Tour erweitern, indem man einfach den blauen Zubringern folgt.

So gewinnt man an Wanderkilometer und läuft einfach eine Weile länger.

 

Am Neanderland Museum war wie immer sehr viel los - gerade am Wochenende aber auch wegen der Ferien.

Viele Unternehmungslustige waren zu Fuß mit Rucksack oder mit dem Rad, mit Kinderwagen und Hunden unterwegs.

 

Ganz einfach und gemütlich sind wir im Neanderthal Kiosk gegenüber des Museums eingekehrt. Immer Sonntags gibt es dort, ganz frisch vom Metzger Leske Spanferkel für 3,50€. Ich bin jetzt nicht so der Schweinefleisch-Esser aber meine Freundin hat sich der Sache angenommen und für sehr gut befunden. Knusprig lecker, genau richtig, saftig und auf den Punkt genau gebraten. Bei so einem guten Spanferkel bei uns im Neanderland www.neanderland.de kann ich also gar nicht anders, als den Kiosk hier einmal hervorzuheben.

Es muss ja nicht immer der Kaffee und Kuchen sein, der einen Sonntags vor die Tür und bestenfalls ins Neanderland lockt....

 

In diesem Sinne - lasst es euch beim Wandern auch mal schmecken - Eure Wanderscha

 


Unterwegs im Neandertal 12km Rundweg eiszeitliches Wildgehge

Statt Mittagsschmaus entschieden wir uns für eine kleine aber schöne Runde im Neandertal und kombinierten einige Streckenabläufe, die wir schon mehrmals gelaufen sind, miteinander. Startpunkt war der Gruitener S - Bahnhof und wir liefen den Neanderlandsteig ein kurzes Stück entlang. Meine Tochter, die neuen Lowa Trekkingstiefel Lady II GTX und der Trainer waren auch mit dabei. Der Lowa Stiefel ist für Alpines Gelände bestens geeingnet - vor allem wenn man von Hütte zu Hütte wandern möchte, so wie ich es im Sommer 2016 geplant habe. Zum Einlaufen ist es aber besser ihn auf diesen leichten Touren schon anzuziehen. Der Schuh umfasst den Fuß kompakt ein, sodass ein umknicken kaum möglich ist. Mit seinen 650 Gramm pro Schuh ist er für die Stabilität, die er bietet sehr leicht. Lowa hat mir den Schuh freundlicherweise zu einem sehr günstigen Preis als Testschuh zur Verfügung gestellt. Die erste Tour war schon mal super. ( Ich werde aber noch weiter über den Schuh berichten) Vorsichtshalber entschied ich mich, ein Paar Wrightsock Modell Escape, Mitteldick, anzuziehen, die mir Wrightsock kostenlos zur Verfügung gestellt hat, damit ich mir keine Blasen laufe und tatsächlich - meine Füße fühlten sich nach 12 km, immer noch wie in Watte gepackt an. Meine Füße sind heil und unversehrt angekommen. Keine roten Druckstellen,  -WOW!  Auch über die weiteren Modelle von Wrightsock werde ich noch berichten. Ich bin mir fast sicher, dass ich ohne diese Socken mit Blasen wieder zu Hause angekommen wäre. Nun, weiter geht es - Nach ein paar Hundert Metern gibt es auf dem Weg eine Abzweigung, wir verließen den Neanderlandsteig und folgten den blauen Neanderlandsteig - Schildern. Alsbald kommt man zum eiszeitlichen Wildgehege und kann Auerochsen, Wisente und Tarpene beobachten. Für Kinder ist das mit Sicherheit ein High-Light weil man im Anschluss auch dem Neanderthalmuseum einen Besuch abstatten kann. Wir umrundeten 3/4 des Geheges und blieben in Richtung Gruiten auf dem blauen Neandertalsteigweg. Immer entlang der schönen Düssel: Die Düssel ist ein rund 40 Kilometer langer rechter Nebenfluss des Rheins in NRW. Sie entspringt in Wülfrath-Blomrath an der Stadtgrenze zu Velbert-Neviges. Nach einem Verlauf durch die Städte Wülfrath, Wuppertal, Mettmann, Haan und Erkrath mündet sie im Stadtgebiet von Düsseldorf, vierarmig in den Rhein, ja und der Rhein mündet in die Nordsee - habt ihr euch schon gedacht?! Nach einigen Kilometern kommt man an der Winkelsmühle, die in Betrieb ist, vorbei. Dort gibt es auch einen schönen Historischen Rundwanderweg, den man On Top laufen kann. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum eigentlichen Neanderlandsteig. Eine Gaststätte Zum kühlen Grunde, läd zum Einkehren ein. Es roch verdammt gut aus der Stube.  Vorbei geht es noch an einen Bauernhof eh man wieder in Gruiten am S-Bahnhof ankommt.


Etappe1: Gruiten – Düssel 16,5 Kilometer 07.06.2015

Den Neanderlandsteig sind wir schon komplett gelaufen, manche Etappen sogar mehrmals. Viel Spaß beim Bilder schauen - stelle die einzelnen Etappen nach und nach ein. Einfach herrlich in der Heimat ohne lange Autofahrten, zu Wandern und doch immer wieder von der Landschaft begeistert zu sein.

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

 

  • Länge: 16,3 km
  • Höhendifferenz: 225 m Anstieg, 227 m Abstieg
  • Charakter: Extrem abwechslungsreich, mittelschwer mit einigen moderaten Steigungen. Für Ungeübte ist die Etappe wegen der Länge nicht zu unterschätzen.

Etappe 2: Wülfrath-Düssel – Velbert-Neviges

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

 

  • Länge: 11,2 km
  • Höhendifferenz: 251 m Anstieg, 251 m Abstieg
  • Charakter: Einfach bis mittelschwer. Bei Neviges gibt es einige Steigungen. In flottem Tempo auch als Halbtagesetappe machbar.

Etappe 3: Velbert-Neviges – Velbert-Nordrath

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

 

  • Länge: 7,8 km
  • Höhendifferenz: 277 m Anstieg, 155 m Abstieg
  • Charakter: Einfache, romantische Etappe von Hofgut zu Hofgut. Am Ende ein kräftiger Schlussanstieg mit Bergankunft.

Etappe 4: Velbert-Nordrath – Velbert-Nierenhof

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 14,8 km
  • Höhendifferenz: 285 m Anstieg, 477 m Abstieg
  • Charakter: Mittelschwere Etappe, Deilbachtal, Felderbachtal, Bergische und Elfringhauser Schweiz locken mit abwechselndem Auf und Ab, teilweise mit kurzen aber knackigen Steigungen und Pfaden an steilen Hängen. Wegen der Länge und der Höhenmeter nicht zu unterschätzen.

Etappe 5: Velbert-Nierenhof – Velbert

Die wichtigsten Daten zur Etappe:  

  • Länge: 14,6 km
  • Höhendifferenz: 466 m Anstieg, 344 m Abstieg
  • Charakter: Eine mittelschwere Etappe mit viel Auf und Ab, mit anspruchsvollen Steigungen und tollen Weitblicken.

Etappe 6: Velbert – Essen-Kettwig

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 14,1 km
  • Höhendifferenz: 182 m Anstieg, 364 m Abstieg
  • Charakter: Mittelschwere Etappe, die ganz moderat beginnt, später aber mit einigen anspruchsvollen Steigungen aufwartet. Tolles Bachtalerlebnis und Höhenweitsichten ganz dicht beieinander.

Etappe 7: Essen-Kettwig – Mülheim-Selbeck

Die wichtigsten Daten zur Etappe:  

  • Länge: 10,6 km
  • Höhendifferenz: 168 m Anstieg, 144 m Abstieg
  • Charakter: Mittelschwere Etappe, die mit mehreren sportlichen Anstiegen beginnt, auf den letzten Kilometern aber nahezu auf einer Ebene oberhalb des Ruhrtals verläuft. Schmale Pfade, tolle Wälder und Bäche wechseln sich ständig ab. 

Etappe 8: Mülheim-Selbeck – Ratingen

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 17,7 km
  • Höhendifferenz: 16 m Anstieg, 45 m Abstieg
  • Charakter: Abwechslungsreiche leichte Etappe, trotz der Länge. Ohne spürbare Steigungen durch die Wälder des Nordens des neanderlands mit schönen Bächen und Seen, aber auch mit Autobahn- und Flughafenbegegnung interessant.

Etappe 9: Ratingen – Ratingen-Homberg

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

 

  • Länge: 14,3 km
  • Höhendifferenz: 184 m Anstieg, 99 m Abstieg
  • Charakter: Sehr abwechslungsreiche, aber doch leichte Etappe mit einigen wenigen moderaten Steigungen. Immer wieder über Höhen beiderseits des Schwarzbaches mit tollen Weitblicken.

Etappe 10: Ratingen-Homberg – Erkrath

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 16,2 km
  • Höhendifferenz: 230 m Anstieg, 275 m Abstieg
  • Charakter: Sehr abwechslungsreiche mittelschwere Etappe mit wenigen spürbaren Steigungen vom Norden in die Mitte des neanderlands. Weite Felder, enge und romantische Bachtäler sowie wilde Waldungen prägen diese erlebnisreiche Strecke.

Etappe 11: Erkrath – Hilden

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 15,5 km
  • Höhendifferenz: 95 m Aufstieg, 103 m Abstieg
  • Charakter: Sehr abwechslungsreiche leichte Etappe. Zu Beginn nur eine spürbare Steigung. Tolle Fernblicke, Bäche, Wälder und viele Seen prägen diese Wanderung

Am Samstag ging es mal wieder durch das Neanderland. Gepant war eine andere Tour - aber durch das Mitgehen einer Freundin - wurde umdisponiert. Vom S- Bahnhof Erkrath ausgehend geht es, den Schildern folgend, immer die Wegstrecke entlang. Über die Bahngleise hinweg, gelangt man recht schnell durch einen kleines verwunschenes Wäldchen. Landschaftlich wird man mit abwechslungsreichen Ausblicken belohnt. Bei guter Sicht bis nach Köln und bei noch besserer Sicht, kann man den Kölner Dom sehen. Die Strecke selbst ist recht einfach und gut zu laufen. Keine großen Anstiege. Im Wäldchen drehten wir eine Extrarunde, aber nur weil es so schön war! Recht schnell gelangt man auf die Glashütenstraße, die in die Rothenbergstraße übergeht. Die Etappe führt über den sieben Brücken Weg. Wir gingen aber rechts und nahmen den anderen Einstieg in den Eller Forst, bis zum Unterbacher See. Der See ist ein gewaltiger Anziehungspunkt. Es gibt Orte, zu denen fühle ich mich persönlich immer wieder hingezogen - der See ist einer davon. Es gibt so viele Möglichkeiten hier einen schönen Tag zu verbringen. Treetbootfahren, Segeln, Stand up Paddling - letzteres wird dieses Jahr mein Sommer-Highlight am See werden. Mehrere Einkehrmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Es gibt zwei Badestrände, Nord- und Südstrand, wobei mir der Nordstrand eher zusagt - es ist halt für jeden was dabei. Wir umrundeten den See und schlossen unsere Wanderung ab. Die Etappe verläuft am Ostufer weiter an der Düssel entlang, bis zum Elbsee und später vorbei an den Menzelsee. Dann durch den Hasseler Forst , der ein sehr schöner Wegabschnitt ist, endet die Etappe dann in Hilden -Hülsberg.

Für die komplette Etappe werden 15,5km angegeben, die Dauer ca. 4 Stunden und 10 Minuten.

Hin- und Rückfahrt:

Erkrath: S-Bahnhof Erkrath (S8, S68), S-Bahnhof Erkrath-Nord (S28), Bushaltestelle Haus Morp (Bus 734, O6)

Hilden: Bushaltestelle Hilden-Hülsen (Bus 785), S-Bahnhof Hilden (S1)

Weitere Infos gibt es hier:

www.neanderland.de

www.neanderlandsteig.de


Etappe 12: Hilden – Düsseldorf-Garath

 Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 11,4 km
  • Höhendifferenz: 14 m Aufstieg, 14 m Abstieg
  • Charakter: Abwechslungsreiche leichte Etappe, praktisch ohne bemerkbare Steigungen durch die Forste im Westen des neanderlands mit tollen Bachpassagen

 


Etappe 13: Düsseldorf-Garath – Monheim am Rhein

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 15,7 km
  • Höhendifferenz: 30 m Aufstieg, 33 m Abstieg
  • Charakter: Abwechslungsreiche leichte Etappe. Praktisch ohne bemerkbare Steigungen, dafür aber sehr unterschiedliche und urtümliche Landschaften, durch den Auenwald und auf der Promenade entlang von Vater Rhein. Dabei erreichen wir den niedrigsten Punkt des gesamten neanderland STEIGs.

Etappe 14: Monheim am Rhein – Langenfeld-Reusrath

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 15,2 km
  • Höhendifferenz: 77 m Anstieg, 37 m Abstieg
  • Charakter: Interessante sehr leichte Etappe mit wenigen Höhenmetern, die man kaum merkt. Die weite flache Etappe ist geprägt von mehreren schönen Pfaden entlang von vielen Seen, von Landwirtschaft und der Wupperaue.

Etappe 15: Langenfeld-Reusrath – Solingen

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 19,2 km
  • Höhendifferenz: 106 m Anstieg, 75 m Abstieg
  • Charakter: Sehr abwechslungsreiche, nicht ganz leichte Etappe. In den Sandbergen geht´s auf tollen schmalen Pfaden häufig mal ganz kurz, aber doch steil bergauf. Von den flachen weiten Landschaften durch das Moor, über die bewaldeten Sandberge mit ihrer eigenen Vegetation, entlang von schönen Bächen bis in die Heide – alles in einer Etappe.

Etappe 16: Solingen – Haan-Hülsberg

Die wichtigsten Daten zur Etappe:

  • Länge: 16,4 km
  • Höhendifferenz: 61 m Anstieg, 74 m Abstieg
  • Charakter: Interessante, abwechslungsreiche und leichte Etappe durch die Heide, den Stadtwald, entlang romantischer Waldseen und plätschernden Bächen.