Silvester in Paris 30.12.-01.01.2015

In 7 Wochen ist Silvester – und du hast noch nichts geplant?

Dann ist vielleicht dieser Bericht über unseren „Wander-Trip“ in Paris etwas für dich?

Wandern kann man auch in einer Metropole wie Paris, London oder auch Berlin.

Da wir mal etwas anderes an Silvester machen wollten als das übliche Programm und wir ja gerne mit Rucksack draußen unterwegs sind – aber noch NIE in Paris, buchten wir bei Benreisen, eine

 3 -Tages-Tour  Silvester in Paris!

Am 30.12.14 ging es in der Nacht um 01:00 Uhr ab DUS Hauptbahnhof los. Der Bus war aber nur ein Zubringer zum eigentlichen Reisebus und sammelte noch einige andere Gäste ein. Die Fahrt war ok. Die Reiseleitung machte gegen 4 Uhr die Lichter aus und es kehrte Ruhe ein. Es gab insgesamt zwei Stopps. Wir kamen in Paris gegen 9:00 Uhr an. Die Tickets für die geplanten Ausflugsziele kann man im Bus kaufen. 1. Tipp: Diese sind günstiger und man muss nicht an der Kasse anstehen!

Als erstes haben wir die Stadtrundfahrt mitgemacht. Der Bus hielt in Port Maillot und entließ die, die keine Stadtrundfahrt gebucht hatten, demzufolge ging es im selben Bus weiter. Die Tour würde ich jedem empfehlen, damit man einen groben Überblick über die zu laufenden Kilometer bekommt. Die Reiseleitung war Top. Es gab Foto-Stopps – ein Pärchen kam nicht pünktlich zurück. Die Reiseleitung wartete 15 Minuten länger, dann ging es ohne sie weiter. 2. Tipp: zur vereinbarten Zeit zurück sein! Nach 1 ½ Stunden kamen wir in Port Mailliot wieder an und die Füße scharrten bereits – wir wollten alle endlich los.  Man kommt  von dort direkt auf die Champs Elysees  und läuft geradewegs auf den Arc de Triomphe de l’Étoile und weniger später verwandelt sich diese Straße in eine Einkaufsmeile: Lui Vuitton, Dior, Cartier, Boss und wie sie alle heißen sind dort mit ihren Geschäften vertreten aber auch MC Donalds 3.Tipp: Dort kann man auf die Toilette gehen und sich einen günstigen Kaffee besorgen.  Ein paar Hundert Meter weiter verwandelt sich die Champs- Elysees in eine von Weihnachtsbuden überfüllte Straße. Die Pariser können was! 4. Tipp: Hier könnt ihr wieder gut und verhältnismäßig günstig  Essen, schöne Mitbringsel und Andenken kaufen. Man geht insgesamt 3,5 Kilometer bis zum Place de la Concorde. 4. Tipp: Das Riesenrad wird immer zum Jahreswechsel aufgebaut und eine Fahrt sollte man sich gönnen. Es ist gigantisch und man holt sich zum 2. Mal einen Überblick über Paris, aber aus einer anderen Perspektive. Weiter ging es in Richtung Montmartre  über die Rue Royale. Wir schauten uns die Pfarrkirche La Madeleine an und anschließen verkürzten wir das hinaufkommen mit der Metro ab. Oben angekommen ist man ein bisschen wie in einer anderen Welt.  Ein Künstlerviertel wie es im Buche steht. Maler, Musiker, Zauberer, Artisten, Touristen und Trick- und Taschendiebe. 5. Tipp: Wenn ihr es nicht unbedingt wollt, lasst euch nicht von einem Maler zeichnen auch nicht, wenn er es „kostenlos“ anbietet weil ihr so schön seid. Die Basilika Sacre-Coeur ist natürlich an so einem Tag überlaufen, daher müsst ihr also Zeit mitbringen oder nur von außen genießen. Wir taten letzteres und schlenderten dann gemütlich über die vielen Treppen nach unten. Im Rücken immer die schöne Basilika bis wir an der Gedenkstätte Notre-Dame-de-Lorette ankamen. Von dort über die Rue La Fayette bis zur Metrostation Chaussée d'Antin - La Fayette.  Dort fährt die Linie 7 Richtung Notre-Dame- nach Pont Neuf ab, austeigen und dann wieder zu Fuß – Saint- Michel- Notre- Dame bestaunen. Aber auch hier gilt dasselbe wir bei der Basilika – überfüllt.  Von außen ist es aber auch sehr schön anzusehen.  Von dort sind wir an der Seine entlang endlich zum Eiffelturm ca. 4 Kilometer gelaufen. Es war inzwischen schon 17 Uhr und wenn wir gewußt hätten, dass die letzte Fahrt auf die Spitze um 18 Uhr endet, hätten wir es anders geplant hätte, hätte Fahra… hier kommt der  5. Tipp: Besichtigung Eiffelturm früher planen. Unterm Eiffelturm und drum herum ist es aber auch sehr schön. Um 20:00 Uhr fuhr unsere Abendfahrt mit eines der schönen Boote – dazu mussten wir via s vis die Brücke überqueren. 6. Tipp:  An der Brücke gibt es ein Schiffsrestaurant dort kann man für 1 Euro auf die Toilette gehen am Eiffelturm war um diese Uhrzeit alles zu bzw. nur noch die VIP Leute durften ihre Notdurft verrichten. Über die Brücke und ab auf das Boot. Die Fahrt war lang und kalt. Es gab in allen erdenklichen Sprachen Übersetzungen zu den Sehenswürdigkeiten.  Einmal Notre-Dame und etwas weiter zurück über den Eiffelturm hinweg und dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. 1 ½ Stunden. 7. Tipp: Mütze und Handschuhe (hat man eh vllt. dabei) in den Rucksack und /oder eine kleine Decke. Nachts um halb zehn in Paris und alle Lokale überfüllt oder nur für VIP Gäste. 8. Tipp: Unbedingt vorher etwas buchen am besten in der Nähe des Eiffelturm oder Arc de Triomphe, denn dort sind um Mitternacht die Feuerwerke. Es hieß ja immer dass es in Frankreich keine großen Feuerwerke gibt weil Frankreich den Französische Nationalfeiertag am 14.07. feiert. Dieses kleine Feuerwerk was wir aber um Mitternacht am Triumphbogen gesehen haben ist alles andere als ein „kleines Feuerwerk“. (Bilder gucken) In Höhe des Triumphbogens in einer kleinen Seitenstraße, bekamen wir draußen vor einem Lokal noch zwei Plätze – und tranken für schlappe 21 € einen Schluck französischen Rotwein sowie eine Hot Chocolate aber dafür saßen wir an einem Heizpilz. Das war somit das Teuerste an diesem Tag – se la vie. Um kurz vor Mitternacht reihten wir uns unter den Tausend anderen Menschen ein und genossen das Feuerwerk. Um 02:00 Uhr ging es wieder zurück.

 


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