Kleine Anekdote: Wie ich zum Wandern kam!

Anekdote: Wie ich zum Wandern kam!
1999 fuhr ich in einer Nacht- und Nebelaktion in den Harz. Mit Schminkkoffer, schicken Schuhen und Handtäschen landete ich kurze Zeit später auf dem Brocken. Überwältigt von der Landschaft, den endlosen Tannenwäldern, der weiten Sicht, wenn man oben angekommen ist und der Brockenbahn, dessen magische Anziehungskraft mich bis heute nicht losgelassen hat, wie auch das Dampfen und Zischen während man sich auf, neben und um den Brocken herum aufhält, beschloss ich an diesem Tag: Das machst du noch einmal, aber richtig. Vielleicht war es das Gefühl, das dort die Zeit ein wenig langsamer läuft, ein Hauch von Abgeschiedenheit, den Alltag hinter sich lassen können um eintauchen zu können in eine andere Welt. Es mussten aber tatsächlich noch mal ein paar Jahre vergehen,  eh ich hinauf ging!


Brockenwanderung ab Schierke

Ostern 2010 Einmal Brocken und zurück 11 Kilometer
Was machen wir Ostern? Meine Tochter war 9 Jahre und wanderte ohne großes Equipment -rauf auf den Brocken. Meine Tochter wäre so gerne hinaufgefahren ( ich konnte sie absolut verstehen) aber die 10 € Bestechungsgeld als Belohnung, wenn sie ohne meckern mit mir auf den Brocken ginge, waren verlockend. Wir wanderten also durch Schierke und stießen nach einem kleinen knackigen Anstieg von der Brockenstraße aus,  in Höhe der Kesselklippe hinauf auf den Weg Alte Bobbahn. Wir hielten uns rechts und überquerten die Bahngleise - die Brockenbahn kündigte sich an - ein kleines Stück geht man über den Bahnparallelweg. Ein paar Meter weiter folgt man den Weg Richtung Brockenbett. Von da aus gelangt man wieder auf die Brockenstraße. Wir konnten das Ziel somit nicht mehr verfehlen. So gingen wir eine ganze Weile bis zu der Kreuzung: Goethestraße / Eckerloch die auch auf die Brockenstraße führen. Meine Tochter wäre so gerne auf die Kutsche gesprungen und wollte auf die 10€ verzichten aber irgendwie schaffte ich es doch, sie zu motivieren. Für das hinunter hatte ich mir keine sonderlichen Gedanken gemacht. Runter kommt man ja immer! Also wanderten wir der Menschenmenge hinterher. Es sollte auf jeden Fall nicht derselbe Weg sein, wie wir hinaufgegangen waren. Wir gingen über Eckerloch, dass der Weg diesen Namen trägt, erfuhr ich aber erst 3 Jahre später. Wer schon mal über Eckerloch gegangen ist, versteht sofort, wenn ich von spannendem Felsenpfad schreibe. Im Grunde geht man gefühlte 10 Kilometer auf riesen Felsbrocken, in unterschiedlichen Größen und Formaten, die aneinandergereiht einen Weg bilden, hinab ja oder eben hinauf. Wärend wir mühevoll, von Stein zu Brocken kraxelten, kam uns ( man konnte ihn schon von weiten hören) ein junger (von der Harzer Tourismus-und Wegmanagement bezahlter -da bin ich mir sicher) Mann von oben des Weges her und sprang an uns in BADELATSCHEN UND BOXERSHORTS vorbei als wäre es eins seiner leichtesten Übungen. Wir saßen noch eine ganze Weile auf einem Felsen und lauschten dem Badelatschen-Platscher hinterher und konnten es nicht glauben, dass er ohne sich die Beine zu brechen, irgendwann nicht mehr zu hören war. Er hatte es tatsächlich geschafft. Wir auch - nur anders.


Brockenwanderung über Eckerlochstieg

Aufstieg über Eckerlochstieg ca. 11 Kilometer 30.08.2013
Ganz spontan mal eben auf den Brocken eh der Sommer vorbei ist!
Gesagt getan. Morgens um 4:30 Uhr fuhren wir los. 331 Kilometer Autobahn.
Alle schliefen und tankten Kraft. In Schierke angekommen, parkten wir am Hexenhaus und schlenderten noch durch das Dörfchen. Es musste noch so einiges erledigt werden, Toilette und Touri-Center, alle die dabei waren, wollten unbedingt auch so ein tolles Stempelheft. Wir liefen durch Schierke und bogen links ab und gleich wieder rechts an der Jugendherberge den Berg hoch. Das ging so eine ganze Weile - bergauf – alle waren begeistert, vor allem weil ein paar nette Burschen mit Lederhosen flott vor uns her gingen. Die frische Luft, der Morgentau und das Plätschern des Bachlaufs – stimmte uns ein. Für „geübte Wanderer“ so laß ich später, empfiehlt sich der Aufstieg durch das Eckerloch." Warum lese ich eingentlich immer erst später"? Da ich aber im Grunde nur auf den Brocken wollte und keinen Weg geplant hatte ( rauf geht immer) – gingen wir gefühlte 4,5 Kilometer über Wurzeln, felsiges Granitgestein (Badelatschen - Mann (Brocken Teil 1.) der von Stein zu Stein sprang) und zwischendurch zu Erleichterung über Stege – durch den zauberhaften Fichtenwald, entlang des Schwarzen Schluftwassers. Nach endlosen Pausen, weil es hier und da an Kondition fehlte, z. B. an der Stempelstelle 11 oder einfach auf einem Granitfelsen, erreichten wir endlich die Brockenspitze. Stempel Nr. 9, hier und da gucken, Lederhosen sehen, Andenken kaufen, das übliche Programm und mit zwei kleinen Flaschen Schierker Feuerstein und einer Brockentasse, machten wir uns auf den Rückweg über die Brockenstraße und schafften es bis zum Gelber Brink Stempel Nr. 22. Wenn die Füße es noch schaffen oder man glaubt sie könnten es noch schaffen, sollte man sich den Urwalstieg noch ansehen. "Der Urwaldstieg zweigt kurz oberhalb des Brockenbetts von der Brockenstraße ab. Man wird von Versen des Dichters Bernd Wolff begleitet". Wieder zurück auf der Brockenstraße ging es weiter bergab auf den Glashüttenweg, geradewegs zum Parkplatz am Hexenhaus und wenn man nicht ganz so dämlich ist, läuft man auch nicht an der Stempelstelle Nr. 13 vorbei ---331 Kilometer Autobahn - alle schliefen...


Goetheweg und am Brocken vorbei

03.10.2013 Früh am Morgen gegen 05:00 Uhr fuhren wir ins 344 Kilometer entfernte Torfhaus.
Die Vorfreude war groß, schließlich war es der Tag der Deutschen Einheit.
Wie fuhren über Bad Harzburg und sahen die Burgberg-Seilbahn – die kam sofort auf die To-Do Liste für den nächsten Tag. Kurzer Check-in, in der Jugendherberge -die mit ihrer Top Lage, direkt am Hexen-Stieg und Goetheweg, unsere nächsten zwei Wandertage vereinfachte. Bus- und/oder Bahnfahren ist ja nicht gerade einfach oder ich bin da nicht gut informiert?
Man braucht nur in Richtung B4 gehen – von dort hat man einen fantastischen Brockenblick - und schon läuft man, an so einem Tag wie dem 03.10., einfach mal mit den Anderen mit. Ich mag es ja lieber ruhiger – aber der Tag verbindet und gibt einem das Gefühl, von Gemeinsamkeit….Der Aufstieg ist zu Beginn ordentlich steil und verläuft am Abbegraben entlang. Man geht auf Stegen durch das Große Torfmoorhaus. In Höhe der Luisenklippe kommt man an eine Gabelung dort bogen wir rechts ab und verließen den Goetheweg in Richtung Dreieckiger Pfahl, unsere erste Stempelanlaufstelle Nr. 168 an diesem Morgen. Hier wurde es schon wesentlich ruhiger. Es waren vereinzelt ein paar Wanderer die uns oder die wir überholten. Das schöne ist ja beim Wandern, all die, die man zu Beginn einer Etappe trifft, vorausgesetzt sie gehen dieselbe, trifft man hier und da, an den markanten Punkten, wieder. Stempeln! - Und weiter zum Eckersprung. Die Beschilderung ist ja sehr gut, im Grunde braucht man keine Karte, aber ich hatte mir inzwischen das 3-teilige wetterfeste Kartenset zugelegt, damit ich weiß wie viele Stempel wir an einem Tag bestmöglich erreichen können (inzwischen habe ich die App aber dazu in einem anderen Bericht) als wir die Stempelstelle Eckersprung Nr. 136 erreichten, legten wir endlich eine Pause ein. Wir bekamen von einem älteren Herrn einen Kurzbericht über seine Harzwanderungen und dass er schon zweimal Wanderkaiser sei – wir hatten noch nicht mal die Bronzenadel – aber heute sollte es klappen. Nun folgten wir den Grenzweg ca. 1 Kilometer und gingen dann rechts ab um uns an der Rangerstation Stempel Nr. 2 zu holen und auch um – zumindest ich- einen Kaffee zu trinken. Wir liefen, liefen und liefen auf einen kleinen Pfad und freuten uns als mal ein Radfahrer vorbei kam. Sonst nichts außer Ruhe und Nadelwald. An der Rangerstation angekommen, war ich gerade noch in der Lage zu stempeln, ansonsten war ich damit beschäftigt meine Sachen die ich zuvor wegen Wespen von mir geworfen hatte, wieder einzusammeln und eine tolle Tanzeinlage, für die Menschen, die sich zum Ausruhen niedergelassen hatten, zu bieten. Nicht nur mir war das zu blöd, daher gingen wir weiter zur Eckertalsperre und Stempel Nr. 1 also kein Kaffee! Unsere Bronzenadel war erreicht! 3/4 der Talsperre umrundeten wir – wobei es wieder meist nur bergauf ging aber immerhin auch zum Skidenkmal Nr. 19. Der erste Stempel für die Silbernadel war erreicht, jetzt machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge immer wieder knackige Anstiege – die Füße taten weh und wir wollten jetzt endlich raus aus dem Nadelwald in die Zivilisation – Silbernadel holen und Schuhe aus ….herrliche 18 Kilometer!


Wandern ab Bad Harzburg zur Rabenklippe

 04.10.2013

Wir waren ja schon da, daher gab es mal keine lange Anfahrt aber dafür eine Abfahrt am späten Nachmittag. Es sollte eine schöne, kurze und doch interessante Wanderung werden. Ein bisschen mit Action – meine Tochter möchte halt nicht immer nur Nadelwald sehen – aber Stempel „bitte“! So fuhren wir nach Bad Harzburg und parkten (kostenfrei) direkt an der Burgbergbahn. Hochlaufen oder Hochfahren? „Natürlich mal hochfahren“ die Füße taten ja noch vom Tag zuvor etwas weh. Familienfreundliche Preise und ein flottes Hinaufkommen

(ca. 500 m) mit der Seilbahn, dazu spektakuläre Aussichten – (Action) Oben angekommen, kann man sich viele Sehenswürdigkeiten anschauen. Wir guckten uns die Ruine Harzburg (Kaiserburg) an, Treppe rauf und runter und einmal drum herum. Bevor wir uns auf den alten Kaiserweg in Richtung Säperstelle und dem Sachsenbrunnen machten, nahmen wir noch den weiten Blick über Bad Harzburg auf. An der Säperstelle angekommen, stempelten wir mal erst Nr. 121 fleißig ins Buch. An dieser Stelle könnte man, wenn man möchte zum Molkenhaus wandern aber wir entschieden uns, an der Gabelung links zu gehen um auch wieder nach einem sehr langen aber schön zu gehenden Bergauf, den Stempel Nr. 122, das Kreuz des Deutschen Ostens, mitzunehmen. Ich meine noch in Erinnerung zu haben, dass es bis dahin nicht eine einzige Bank gegeben hat nur ein Überbleibsel aus längst vergangen Tagen, dass man ahnen konnte: „Ja, hier war mal eine Bank“ und „Ich würde mich so gerne jetzt darauf setzen.“ Das Kreuz des Deutschen Ostens (ich zitiere) „ Ist ein Mahnmal und die "Stätte des Gedenkens an Vertreibung und Heimatverlust", die "Stätte der Ablehnung jeder Gewaltherrschaft“. Mir wurde so ein bisschen warm ums Herz. Jetzt konnte es zur Rabenklippe gehen. Wenn man so wandert hat man ja viel Zeit und jedes Mal wenn der Punkt gekommen ist, dass man sich um Dinge Gedanken macht, über die man sich sonst keine Gedanken machen würde wie z. B.“ Warum heißt die Rabenklippe „Rabenklippe““? Ja dann habe ich meinen absoluten mentalen Wanderhöhepunkt erreicht. Wir beschlossen dass der Ursprung sicherlich den hier verdammt vielen krätzenden Raben zu verdanken sei. Später laß ich: „Die Rabenklippen haben ihren Namen von einer alten Sage erhalten: Ein frommer Mann war vom heiligen Bonifatius abgesandt, den Nordharz zum Christentum zu bekehren. Doch er wurde in den Siedlungen nur verspottet und zog in den Harz, wo er sich verirrte. An den heutigen Rabenklippen wäre er fasst verhungert, wurde jedoch von einer Schar Raben gerettet, die eine tote Taube fallen ließen. Seitdem heißt diese Felsenformation „Rabenklippen“. Am Gasthaus angekommen suchten wir den Stempelkasten Nr. 170. Rein und wieder raus, noch mal fragen und noch mal raus und wieder rein. Man kann durch das Gasthaus auch im Kreis laufen. Das war toll! Es gab auch wieder eine Wespenvorführen. Wir bestellten uns was zu trinken und schauten noch bei der Luchsfütterung zu( Action). Der Blick zur Uhr bat zum Aufbruch – Nächste und letzte Etappe war das Molkenhaus ca. 2,5 Kilometer entfernt auf einer ganz gut zu laufenden ( staubigen) Straße auf der gefühlt alle 30 Minuten ein Bus hin- und her fuhr. Das Molkenhaus war recht gut besucht, drinnen wie draußen, sodass nur gestempelt wurde und da die Heimat rief, nahmen wir den Luxus des Busfahrens in Anspruch, der uns direkt zur Burgbergbahn brachte. Mit 4 weiteren Stempeln gab es leider noch keine Wandernadel in Gold also verbuchen wir nur unsere ca.14 Kilometer und traten die Heimfahrt (344 km) an.


Brocken wanderung über Heinrich-Heine Weg

….über Heinrich-Heine-und ehmaliger Kolonnenweg 11 Kilometer
Der Name macht ja schon alle Ehre und ja, am Tag der Deutschen Einheit waren auch wieder mal Kolonnen unterwegs. Morgens dem 03.10.2014 fuhren wir wieder in aller Herrgottsfrühe los. Wir waren dieses Mal nicht allein. Meine Schwester fuhr mit und ihr Hund Lucky. Nach 360 Kilometer Autobahn, parkten wir direkt am Wanderparkplatz Illsenburg. Ein Heißluftballon wurde zur Abfahrt vorbereitet, daher war schon ein buntes Treiben vor Ort. Auf einem sehr schönen Waldweg umsäumt mit Buchen, Felsformationen und einem Gebirgsbach, geht man eine Weile gemütlich an ihr entlang. Die Ilse: ( ich zitiert)„Sie entspringt dem Brockenbett in 1000 m Höhe über NN und mündet in Börum in die Oker und diese in die Aller. Die Aller mündet in die Weser und die wiederum in die Nordsee“. Am Anfang noch etwas ruhig, wird sie später zu einem wilden Fluss…Quatsch es sind nur kaskadenförmige Wasserfälle. Anfangs optimal zum Einlaufen, mit interessanten Stegen. wir überquerten die Ilse und es geht bergauf. Auf einem doch recht schmalen und zu der Jahreszeit auch mitunter rutschigen eher schmalen „Trampelpfad“. Man muss sich hier und da gegenseitig Platz machen, wenn jemand von oben kommt oder von unten überholt. Es gibt Bänke! Wir gehen durch bis zur Bremer Hütte Stempel Nr. 6 und machen eine Pause. Die Mandarinen die wir essen – lockt die Wanderer ins Haus. Wir teilten – ist doch Ehrensache. Weiter geht’s in Richtung Brocken, den man immer wieder im Blick hat. Wir wandern weiter bis zur Stempelsbuche Nr. 8 und bleiben dem Heinrich Heine Weg treu– wieder rechts – und überqueren die ehemalige Grenze. Nette Wanderer laufen eine Weile mit oder möchten in die Karte schauen. Den Brocken kann man von dort ganz gut sehen, es scheint, als wäre er schon ganz nah aber es sind noch gute 4 Kilometer und wir stoßen auf den Grenzweg wieder links, irgendwie möchte ich lieber runter laufen. Wir müssen aber hoch, über den Grenzweg(Kolonnenweg), geht es sich nicht wirklich gut. Ca.3,5 Kilometer auf Pflastersteinen, steil bergauf. Keine Bänke oder ich habe sie übersehen! Viele Menschen, Hunde an der Leine, damit die anderen Wanderer nicht beim hochlaufen gestört werden. Jacke an, Jacke aus. Rucksack runter, Rucksack rauf – wir wollen nicht vorwärts kommen. Nachdem aber ein Radfahrer gemütlich an uns Wanderer vorbeiradelt, raunen alle und geben sich noch mal Mühe – endlich geschafft –Pause? Nein, erst mal ein Stempelheft kaufen. Stempeln steckt an. Runter ging es dieses Mal mit der Brockenbahn nach Wernigerode und von dort mit dem Taxi, Bus ist ja irgendwie schwierig, zum Wanderparkplatz Ilsenburg und von dort nach Altenau.


Wanderwege in Altenau - Harzer Hexen-stieg

Ein Rundherumwanderung in Altenau 10 Kilometer – mit Brockenblick 04.10.2014
Heute war wieder Heimreise angesagt, daher blieben wir in Altenau. Nach dem eher spärlichen Frühstück – man musste nach einer Scheibe Käse extra fragen, sind wir los. Die Unterkunft die wir hatten, war sehr abgewohnt. Die Pensionsleute rauchten im Flur, von dem die Zimmer ausgingen, sodass auch in der Nacht, der Rauch unter der Tür durch ins Zimmer drang. Gäste mussten vor die Tür aber dafür waren Hunde erlaubt. Wir parkten in der Nähe des Kräuterparks und fanden recht bald den Aufstieg auf den Schwarzberg zur ersten Stempelstelle 132 für heute. Von dort hat man einen herrlichen Brockenblick. ( Ich vergaß leider meine Kamera, daher habe ich nur ein paar wenige mit dem Handy machen können, denn auch das Aufladen wurde „verträumt“) Wir gingen weiter über eine Wiese, auf der die Abiturabgänger ihren eigenen Baum pflanzen können. Es waren schon größere aber eben auch neu angelegte dabei. Tolle Sache! Wir wanderten über den Wellnerweg um die Stempelstelle Nr. 133, Förste-Ludwig-Platz, zu erreichen. Die Wege sind sehr gut zu gehen. Ab zu sah man Gleichgesinnte aber insgesamt sehr „einsam“ dort und kaum eine Bank. An der Stempelstelle angekommen, haben wir Pause gemacht, dass bot sich auch an. Andere Wanderer packten gerade ihre Sachen zusammen. Um den Stempelkasten zu erreichen, muss man aber über den Dammgraben gehen. Weiter gings zur Stempelstelle Nr. 149 Kleine Oker. Hier treffen so einige kleine Bächlein aufeinander. Die Altenau und der Dammgraben dieser wiederum fließt in die Kleinen Oker, diese mündet in dem Okerstausee, von da in die Aller zur Weser und dann in Nordsee. Da ist es wirklich besonders schön und der Weg ist auch sehr angenehm nicht anstrengend genau richtig, wenn man noch 335 Kilometer Autofahrt vor sich hat. Eh wir diese antraten – besorgten wir uns aus dem Tourist-Info-Center Torfhaus die Silbernadel und speisten noch in gegenüberliegenden Bavaria Alm: Gute Küche.... Bis bald du schöner Harz….


Auf dem Harzer Hexen-Stieg ab Osterode

Neues aus dem Harz! Ein bisschen Hexen-Stieg .... 29,5 km
Nach einem wirklich schönen Sommerurlaub – fehlte uns einfach noch mal der Harz. Ich wollte eigentlich ganz bewusst den Hexen-Stieg gehen – den Anfang erwandern – aber es sollte anders kommen. Wir fuhren bereits am 01.08.2015 nach Osterrode und quartieren uns auf den wirklich schönen Campingplatz Eulenburg ein. Der Campingplatz ist wirklich ein ganz schön, mitten im Wald an einem Flusslauf der Söse  gelegen, uriger aber dennoch mit allem was man so braucht, ausgestatteter Campingplatz. Die Urlauber dort waren alle super nett, die Campingplatzbetreiber sowieso und die Langzeitcamper erst recht. Man konnte dort ungezwungen reden, für die fehlende Ausrüstung wurde ohne zu Zucken für Abhilfe gesorgt. Die 1. Nacht war echt spannend und wir wussten bereits noch vor dem Einschlafen, warum der Campingplatz EULENburg heißt. Schaurig Schön! Wir gingen zu Fuß nach Osterode und kauften uns als erstes bei  der Tourist-Info ein Hexen-Stieg T-Shirt.  Osterode ist toll, eine kleine schöne Stadt mit vielen Geschäften. Wenn hier und da was vergessen wurde, in Osterode bekommt man es.  Ich kann mir gar nicht vorstellen dass die Entwicklung der Stadt rückläufig ist. Wir gingen wieder aus der Ortschaft raus zum Aufstieg des Hexen-Stiegs. Vor uns gingen bereits einige Wanderer hoch und hinter uns folgten uns einige. Ich hatte mir für diese Etappe die Stempel-App auf mein Handy geladen und konnte Zentimeter genau ersehen, wie weit wir noch von der ersten Stempelstelle entfernt waren. So gingen wir eine Weile bis wir die Stempelstelle Nr. 140 Eselsplatz erreichten, stempelten jedoch  nur und gingen weiter auf dem Hexenstieg bis zu einer kleinen Abzweigung und entschieden uns doch vom Harzer Hexen-Stieg abzugehen um den Stempel Nr. 139 Kuckholzklippe mitzunehmen. Also verließen wir den Weg und machten uns mehr oder weniger hinab und wieder hinauf . Einige Abschnitte waren ganz schön knackig und hatten es gewaltig in sich. Am Stempelplatz  gibt es einen Aussichtsturm aber man muss noch ein paar Schritte zum Stempelkasten laufen. Dort wollten wir eigentlich eine gemütliche Pause machen – aber es gab ein Wespennest in der Nähe, also gar kein geeigneter Ort für mich. Wir gingen demzufolge weiter und aßen im Laufe was auch nicht weiter schlimm war, in Richtung Buntenbock um dann evtl. beim Braunseck Stempel Nr. 138 eine Pause zu machen? Dort angekommen, fanden wir eine Brille, die legten wir auf den Stempelkasten und gaben ein Nachricht auf der FB Hexenstieg-Seite ab. Ist die Brille wieder bei ihrem Besitzer gelandet? Dort wollten wir Pause machen, ein paar Wanderer wollten ein Blick in die Karte werfen On Top Wespen!!! und dann auch noch eine Zecke am Bein. Ich war fertig – also weiter Richtung Riefensbeek-Kamschlacken, den Quetschenberg hinunter. Unten in der kleinen Ortschaft angekommen, entschieden wir uns den Stempel Nr. 147 Ackerblick zu erreichen und evtl. den Wanderstempelkasten, so jung kommen wir ja nicht mehr hier hin. Also rauf – und nach guten, bereits schon erreichten 22 Wanderkilometer mussten wir feststellen dass wir vom Weg abgekommen waren. Also wieder zurück – um dann endlich an der Stempelstelle 147 anzukommen. Im Wald dämmerte es bereits etwas und weit und breit kein Mensch. Nach einer kleinen Pause "mal sitzend" kamen wir bei gelaufenen 29,5 Kilometer an der netten Gaststätte Landhaus Meyer an. Von dort ging es dann nach jede Menge Wasserflaschen mit dem Taxi zurück zum Campingplatz.


Harzer Hexen-Stieg zwischen Osterode und Altenau

Hexenstieg 03.08.2015

Am frühen Morgen packten wir, alle anderen Camper schliefen noch, unser Zelt und die anderen Campingsachen ins Auto und wollten, eh wir die Heimreise ( 325 Kilometer) antraten, noch zwei Stempelstellen aufsuchen. Wir parkten südöstlich von Clausthal- Zellerfeld am Waldparkplatz Entensumpf. Man erreicht den Parkplatz Entensumpf sehr einfach über die B242. Von diesem ausgehend, ist es nicht weit  zu dem von allen Seiten von Wald umgebenen kleinen Teich. Ein schmaler Pfad führt um den Entensumpf herum, der sich in kurzer Zeit umwandern läßt. Wir sind allerdings erst einmal auf den Zubringer zum Hexen-Stieg, direkt vom Parkplatz aus und auch nur an dem Teich vorbeigelaufen direkt in Richtung der Stempelstelle  Buntenbock Nr. 137. Dort  liefen wir zwischen zwei wunderschön angelegten Teichen  - dem Bärenbrucherteich und dem Ziegenberger Teich. Anschließend ging es um den Bärenbrucher Teich auf einer Schotterstraße mit kleiner Steigung in Richtung Stempelstelle Huttaler Widerwaage Nr. 128. Man kommt zügig voran und auch schnell wieder auf den Hexen-Stieg. Da wir zwischendurch vom Hexen-Stieg abgegangen waren, konnten wir uns nun auf dem Rückweg den anderen Teil des Stiegs ansehen und kamen – eh wir wieder den Wanderparkplatz erreichten, an der Quelle Innerste auch  Innerstesprung genannt vorbei bzw. entlang. Ich zitiere:“  Die Quelle der Innerste, der "Innerste-Sprung", befindet sich südöstlich von Clausthal-Zellerfeld nahe der Bundesstraße 242 in einer Höhe von etwa 610 Meter über dem Meersspiegel. Schon nach wenigen Metern mündet der noch kleine Gebirgsbach in den Entensumpf ein. Nach dem Verlassen des Gebietes um Buntenbock durchquert die Innerste das von ihr geschaffene und nach ihr benannte Innerste-Tal. Dort passiert der Fluß die beiden alten Bergbaustädte Wildemann und Lautenthal, bevor er von der großen, in den 1960er Jahren erbauten Innerste-Talsperre erneut aufgehalten und angestaut wird. Die Staumauer der Innerste-Talsperre ist mit einer Länge von 750 Metern die längste aller Talsperren im Harz. Etwa drei Kilometer unterhalb dieser Staumauer fließt die Innerste durch Langelsheim und verläßt dabei den Harz in Richtung Norden“.  Die Innerste fließt in die Leine, die wiederum ist ein Nebenfluss der Aller, sie fließt in die Weser und diese  mündet dann, Ja ihr wisst es bereits - die Nordsee. Ich glaube zur Staumauer muss ich recht bald man hin…..

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